Reduce Gesundheitsresort
Vorstandsdirektor Andreas Leitner im Interview

Vorstandsdirektor Andreas Leitner erläuterte im Bezirksblätter-Interview aktuelle Herausforderungen und Zukunftspläne.
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Reduce-Vorstandsdirektor Andreas Leitner will mit neuen Ideen die Hotels nachhaltig positionieren.

BAD TATZMANNSDORF/OBERWART. Im Vorjahr übernahm Andreas Leitner die Geschäftsführung für das Reduce Gesundheitsresort Bad Tatzmannsdorf interimistisch. Seit 1. Jänner 2021 ist der Oberwarter nun fixer Geschäftsführer eines Vorzeigeunternehmens mit breitem Betätigungsfeld.
Im Gespräch mit den Bezirksblättern berichtet der Weinliebhaber und -experte sowie ehemaliger Gunners-Manager und Büroleiter von LH Hans Peter Doskozil über die neuen Herausforderungen, die er in einer sehr schwierigen Phase zu bewältigen hat.

BEZIRKSBLÄTTER: Wie hast du den Einstieg in deinem neuen Job empfunden?
ANDREAS LEITNER: Jeder neue Job ist eine große Herausforderung, in Pandemie-Zeiten ist das natürlich noch viel intensiver. Aber mit dem guten Umfeld und den sehr engagierten MitarbeiterInnen hier sehe ich der Zukunft sehr optimistisch entgegen.

Was sind die besonderen Herausforderungen mit Kur- und Wellness-Hotels?
Momentan ist es relativ schwer abzuschätzen, welche Langzeitauswirkungen die Covid-Krise mit sich zieht. Welchen Einfluss ergibt sich im Bereich bewilligter Kuraufenthalte und mit welchen Auswirkungen müssen wir in der Privathotellerie noch rechnen? Aber dennoch sind wir gefordert, den Blick nach vorne zu richten. Auf die Bedürfnisse der Gäste von Morgen, gleich ob Sie privat bei uns Urlauben oder ob über die Versicherung einen Gesundheitsaufenthalt in unseren Kurhotels verbringen. Im Bereich der Kurhotels wurden das Kurmittelhaus und die Kurhotels in den letzten Jahren baulich auf ein Top-Niveau gebracht. Im Segment der 4*Superior Thermenhotels gilt es durch kluge Investitionen uns zukunftsfit zu machen.

Wie schwierig ist für euch die Corona-Situation mit Lockdown und Planungsunsicherheit?
Jeder Hotelier hofft, dass der Lockdown ein temporäres Problem bleibt. Die Rückkehr zur Normalität ist allen ein großes Bedürfnis. Sowohl für Gäste als auch für Mitarbeiter. Schwierig ist der kontinuierliche Aufschub. Das macht das Jahr in wirtschaftlicher Hinsicht eigentlich völlig unberechenbar.

Was nervt dich aktuell besonders, wo siehst du positive Signale?
Positiv ist, dass die Menschen offensichtlich bereit sind, im Sinne einer Rückkehr zur Normalität auch viel beizutragen. Mit Einhaltung von Hygienerichtlinien aber auch hoher Bereitschaft für Testungen. Positiv sehe ich die Entwicklung zu tollen Initiativen in Bezug auf Eintrittstestungen. Das ist eine Chance, die Lücke zwischen jetzt und dem Zeitpunkt der erwünschten Durchimpfungsrate zu schließen.

Wie geht es den Mitarbeitern dabei? Wie viele Mitarbeiter habt ihr im Reduce?
Aktuell ist der Großteil unserer Mitarbeiter in Kurzarbeit. Wir haben ca. 360 Mitarbeiter. Die Zeit wird so gut es geht auch sinnvoll genutzt. Sei es für Strategieplanungen, Investitionen in die Ausstattung oder Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten– in so einem großen Komplex gibt es ja immer genug Bedarf. Zudem nutzen wir die Zeit für Weiterbildungsmaßnahmen unserer MitarbeiterInnen und was mir persönlich sehr wichtig ist: wir haben im Privat-Hotelbereich in den letzten Monaten umfangreiche Digitalisierungsprojekte umgesetzt.

Wie gehen die Umbauarbeiten voran?
Der Einbau der Klimaanlage im Hotel Vital wird noch im März abgeschlossen sein, danach starten wir mit unserem Photovoltaik-Projekt. Wir wollen da einen Großteil unserer Dachflächen für nachhaltiges Energiemanagement nutzen.

Gibt es Neuigkeiten zum Hotel Burg Schlaining?
Die Pandemie hat hier schon Auswirkungen auf den ohnehin schon ambitionierten Bau-Zeitplan, aber wir sind zuversichtlich, im September das Burghotel in neuem Glanz zu eröffnen.

Welche Präventionsmaßnahmen setzt ihr für einen Neustart nach dem Lockdown?
Hier hängt sehr viel von den verordneten Maßnahmen der Bundesregierung ab. Aber bereits vor dem Lockdown haben wir ein eigenes Sicherheitskonzept entwickelt, dass sich sehr gut bewährt hat. Zudem wird innerhalb des Tourismusortes Bad Tatzmannsdorf auch eine eigene Teststraße entwickelt werden. Diese Initiativen werden wir so gut es geht, auch mit unseren eigenen Mitarbeiter aus dem medizinischen Bereich unterstützen.

Wann wird ein solcher kommen?
Wir können hier nur auf die aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung Bezug nehmen. Demnach „rund um Ostern“ eventuell.

In welchen Bereichen willst du als Geschäftsführer Akzente setzen?
Wir wollen das Reduce Gesundheitsresort weiterhin als Top-Adresse in Sachen Gesundheit- und Wellness positioniert wissen. Dabei wollen wir den Menschen ganzheitlich im Fokus haben. Neben unseren bewährten Bewegungs- und Regenerationsprogrammen werden wir den Themen „Bewusste Ernährung“ und mentale Fitness viel Aufmerksamkeit widmen.

Wie hältst du dich fit bzw. schaffst du Abwechslung zum Beruf?
Meine beiden Kinder Leni und Max (5 und 2 Jahre) halten mich ordentlich auf trab! Aber insgesamt kommt auch bei mir die Bewegung viel zu kurz. Aber das werde ich ändern – einer meiner neuen Vorsätze heuer (lacht).

Wie sehr gehen dir die Spiele der Gunners live mitzuerleben ab?
Sehr!

Was traust du den Gunners in der aktuellen Saison noch zu?
Von außen betrachtet ist die Qualifikation für die Top 6 aufgrund der Verletzungsprobleme ein großer Erfolg. Was jetzt kommt ist Draufgabe!

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