Wolfgang Spitzmüller und Irmi Salzer kandidieren bei Landwirtschaftskammerwahl

Irmi Salzer und LA Wolfgang Spitzmüller wollen eine grüne Handschrift in die Landwirtschaftskammer bringen.
  • Irmi Salzer und LA Wolfgang Spitzmüller wollen eine grüne Handschrift in die Landwirtschaftskammer bringen.
  • Foto: Die Grünen
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OBERSCHÜTZEN/LITZELSDORF. Die GRÜNEN Bäuerinnen und Bauern Burgenland treten 2018 erstmals bei der Landwirtschaftskammerwahl an.
Die Spitzenkandidaten Wolfgang Spitzmüller aus Oberschützen und Irmi Salzer aus Litzelsdorf fordern eine ökologische Wende in der Landwirtschaftspolitik und stehen für artgerechte Tierhaltung und Verzicht auf giftige Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger.

Umwelt- und Klimaschutz


"Die GRÜNEN sind beim Thema Umwelt- und Klimaschutz die klare Nummer eins im Burgenland. Nur mit den Grünen wird es ein totales Glyphosatverbot auf Landesebene geben, nur die Grünen bekennen sich uneingeschränkt zu ökologischer Landwirtschaft, nachhaltigem Wirtschaften und biologischen Lebensmitteln. Deshalb ist es ein logischer Schritt, dass die GRÜNEN bei der Burgenländischen Landwirtschaftskammerwahl antreten", betonen die beiden Spitzenkandidaten.
„Die Landwirtschaft ist besonders vom Klimawandel betroffen und eine intensive, auf Stickstoffdünger, fossiler Energie und Agrochemie basierende Produktion selbst Mitverursacherin des Klimawandels. Biobauern hingegen sparen CO2. Wir treten daher dafür ein, in der Landwirtschaftskammer ein klares Leitbild hin zu ökologischer, tiergerechter und klimaschonender Produktion landesweit zu verfolgen“, so LA Wolfgang Spitzmüller, selbst Biobauer.

Strukturwandel stoppen

„Die Landwirtschaftspolitik im Burgenland hat in den nächsten Jahren gewaltige Herausforderungen zu meistern. Neben Umwelt- und Klimaschutz ist es vor allem der Strukturwandel, den es zu beenden gilt. Tausende Betriebe haben im Burgenland ihre Hoftore geschlossen, und ein Ende ist nicht in Sicht. Wir werden darum kämpfen, dass dieses Höfesterben aufhört und kleine und mittlere Betriebe gut wirtschaften und davon leben können. Wir brauchen mehr statt weniger Bäuerinnen und Bauern!“, so Biobäuerin Irmi Salzer, stellvertretende Obfrau der Grünen Bäuerinnen und Bauern Österreich.

Ziel: Einzug in die Landwirtschaftskammer

So wie es Vielfalt in der Landwirtschaft geben muss, brauche es auch Vielfalt in der Landwirtschaftskammer, so die Grünen-Kandidaten. „Es ist höchst an der Zeit, Grüne- Grundsätze und -Politik in die Vollversammlung der Landwirtschaftskammer zu tragen. Wir stehen für eine konstruktive und an Lösungen interessierte Agrarpolitik im Interesse der Bäuerinnen und Bauern und werden eine starke Stimme für eine vielfältige, eine ökologische und sozial gerechte Landwirtschaft sein“, so Salzer und Spitzmüller, deren Ziel das Überschreiten der 5 Prozent und so Einzug in die Kammer ist.

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