23.03.2016, 00:00 Uhr

Burgenländische Bräuche rund ums Osterfest

"Locsolkodás" (Begießen) ist ein Brauch, der schon bei den kleinen Ungarn beliebt ist (Foto: BUKV)

Von den "Ratschenkindern" bis zum Osterstriezel gibt es zahlreiche Brauchtümer rund um Ostern.

BGLD. Bereits die Karwoche ist durch eine Vielzahl an Bräuchen geprägt. Von Gründonnerstag bis Karsamstag ziehen die "Ratschenkinder" durch die Straßen und ersetzen das Läuten der Glocken, die "nach Rom fliegen" und erst in der Osternacht wiederkommen.

Osterfeuer und Eiersuche

Nach der Osternacht am Karsamstag werden Osterfeuer als sichtbares Symbol für die Auferstehung Jesu entzündet - aufgrund rechtlicher Auflagen wird dieser Brauch in immer weniger Gemeinden durchgeführt. Auch der Verzehr des "Weihfleisches" nach der Speisenweihe gehört zum Karsamstag in vielen Familien dazu.
Die Eiersuche am Ostersonntag oder auch das Eierpecken, Eier bemalen, Eierrollen haben im Burgenland Tradition. Auch der Osterstriezel gehört einfach dazu.

Kroatische und Ungarische Bräuche

Eine besondere Tradition in kroatischen Gemeinden ist das Eierkratzen. Eier werden dabei aufwendig mit Kratz- und Ritztechniken wunderschön gestaltet.
Eine beliebte Tradition aus Ungarn ist das "Locsolkodás" (Begießen), bei dem junge Männer Frauen am Ostermontag mit Wasser bespritzen und dafür Eier oder Striezel bekommen.
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