22.10.2014, 00:00 Uhr

Entspannender Kurzurlaub - Thaimassage

(Foto: privat)
Wer schon einmal in den Genuss einer Thai-Massage kam, weiß, welche Wohltat dies nicht nur für den Körper sondern auch für die Seele ist.
Gebettet auf eine bequeme Bodenmatte, sanfte Entspannungsmusik im Hintergrund und mit aromatisiertem Massageöl eingeölt, kommt man schon nach wenigen Minuten zur Ruhe und kann dem hektischen Alltag entfliehen.
Während der Thai-Massage werden Druckpunkte massiert, wodurch die Blutzirkulation gefördert, der Stoffwechsel angeregt und die Muskulatur entspannt wird. Um Energie-Blockaden zu lösen wird Druck mittels Handballen, Daumen, Knie, Ellbogen und Füßen auf die Meridiane, die sogenannten Nadis, ausgeübt. Passive Dehnungen und Streckungen sowie Rotationen mobilisieren Gelenke und Sehnen und tragen zu einer verbesserten Beweglichkeit bei.

Behandlung der Energielinien

Nach ayurvedischer Lehre wird der Körper durch die Behandlung der Energielinien und den darauf liegenden Energiepunkten mit Lebensenergie versorgt. Zusätzlich bewirkt die Massage eine verstärkte Atmung, die wiederum eine Tiefenentspannung des gesamten Körpers zur Folge hat. Diese tiefe Entspannung und das einhergehende Loslassen lösen ein körperliches Wohlbefinden aus, das auch seelisch zu einem Gefühl von Geborgenheit und Frieden führt.
In Thailand wird die Thai-Massage durch ihre positiven Effekte zur Gesundheitsvorsorge und zur Linderung einer Vielzahl an körperlichen Leiden angewendet (gegen Migräne, Schlafstörungen, Rücken- und Gelenksschmerzen, Tinnitus uvm.).

Geschichte der Thai-Massage

Die Traditionelle oder Klassische Thai-Massage (Nuad Phaen Boran) besteht aus Elementen des Yoga indischen Ursprungs und geht auf einen nordindischen Arzt, der als Zeitgenosse Buddhas im 5. Jhd. v.Chr. lebte und Leibarzt des damaligen Königs war, zurück. Mit der Verbreitung des Buddhismus wurde auch diese ayurvedische Massagetechnik nach Thailand gebracht und dort weiter entwickelt.
Auch heute noch ist die Thai-Massage eng mit dem Buddhismus verbunden und wird in der Regel von religiösen Menschen ausgeübt, die die Massage im Zustand der Achtsamkeit und des Mitfühlens ausführen.
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