03.05.2018, 08:00 Uhr

"Heilen statt reparieren"

Die demografische Entwicklung stellt auch die Medizin vor Herausforderungen. (Foto: Monkey Business / Fotolia)
Gesund alt zu werden ist das Hauptanliegen unserer zunehmend älter werdenden Gesellschaft und eine der größten aktuellen Herausforderungen an Medizin und Forschung. Bis 2030 wird rund die Hälfte der Menschen älter als 60 Jahre sein. "Dies wird dazu führen, dass die Anzahl der Menschen mit chronischen Erkrankungen auch signifikant ansteigen wird. Heute konzentrieren sich bei vielen dieser Erkrankungen die Behandlungskonzepte lediglich darauf, die Krankheitssymptome zu verringern, da eine Heilung im eigentlichen Sinne nicht möglich ist. Hier setzt die Regenerative Medizin an. "Die regenerative Medizin versucht, geschädigtes Gewebe zu heilen oder zerstörtes menschliches Gewebe zu ersetzen und somit die normale Funktion von Geweben und Organen zu erhalten beziehungsweise wiederherzustellen", erklärt Lars-Peter Kamolz, Leiter der Klinischen Abteilung für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie an Universitätsklinik Graz.
Die regenerative Medizin basiert daher darauf, die körpereigenen Regenerationsmechanismen gezielt zu unterstützen. „Heilen statt reparieren“ ist das Motto. Die regenerative Medizin befasst sich aber auch intensiv mit Fragen des Alterns. So wird beispielsweise neben Themen wie Wundheilung und Narbenbildung, auch das Thema der Hautalterung intensiv an der Med Uni Graz beforscht, mit dem Ziel neue Therapiemöglichkeiten zu entwickeln.
Am Tag der offenen Tür des neuen Veranstaltungssaales der MedUni Graz am 24. Mai ab 16 Uhr wird Kamolz einen Vortrag zu diesem Thema halten.

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