20.10.2017, 22:31 Uhr

Sie sind nicht krank, sie sind durstig!

Gesundes Wasser ist rein und mit Mineralien versetzt (Foto: Günter Havlena_pixelio.de)

Diese provokante These will der weltbekannte iranische Arzt und Bestsellerautor Dr. med. Fereydoon Batmanghelidj wörtlich verstanden wissen. Denn Wassertrinken ist so wichtig, dass der Körper nicht mehr richtig funktionieren kann, wenn er nicht genügend Wasser erhält. Und das äußert sich in vielfältigen Krankheiten, deren Symptome meist mit Medikamenten behandelt werden. Dabei sind sie der Schrei unseres Körpers nach Wasser!

Die einfachste aller Behandlungsmethoden: Wassertrinken

Dr. med. Fereydoon Batmanghelidj wurde im Iran unter der damaligen Khomeini-Regierung inhaftiert. Die drei Jahre im Gefängnis überlebte er nur durch seinen Einsatz als Gefängnisarzt. Da ihm keine Medikamente zur Verfügung standen, blieb ihm nichts anderes übrig, als seine Patienten nur mit Wasser zu behandeln. So entdeckte er die einfachste aller Behandlungsmethoden: Wassertrinken.

Dr. med. F. Batmanghelidj behandelte in der Zeit seiner Inhaftierung 3000 Fälle und hatte wie in einem Krankenhaus alle Arten von stressbedingten Krankheiten zu behandeln. Er war fasziniert und immer wieder erstaunt darüber, wie einfaches Wasser die Probleme löst. Als Doktor der Medizin, ausgebildet an den besten medizinischen Fakultäten dieser Welt (im Westen/UK), hatte er nichts über diese Wirkungen des Wassers gelernt, geschweige denn diese Kraft wahrgenommen. Ihm wurde klar, dass er sich im Gefängnis auf einer Mission befand, um das Wasser als Medizin der Zukunft zu entdecken…

Sie sind nicht krank, sie sind durstig!

Nach seiner Flucht aus dem Iran setzte er in Amerika seine insgesamt fast 20jährige Forschungsarbeit über das Wasser fort. Dabei kam er zur Erkenntnis, dass die Medizin die Anzeichen für die Austrocknung des menschlichen Körpers nicht richtig erkannt hatte und chronische (dauerhafte) Dehydration (Wassermangel) ein weltweit verbreitetes Problem darstellt. Den direkten Zusammenhang zwischen Krankheit und Wassermangel haben inzwischen längst weitere Mediziner erkannt und bestätigt. So schreibt der Allgemeinmediziner Dr. Peter Rohsmann: „Jeder Mensch, der krank ist, ist gleichzeitig dehydriert, übersäuert und hat einen Mangel an Elektronen. Basisches Wasser kann diese Faktoren korrigieren.“

Der durchschnittliche Erwachsene verliert pro Tag mehr als 10 Tassen Wasser. Wenn dieses Wasser, das durch Atmen, Schwitzen und Ausscheiden verloren geht, nicht permanent ersetzt wird, kommt es zur Rationierung, d.h. das vorhandene Wasser wird primär für lebenswichtige Körperfunktionen bereitgestellt, während andere Organe mit Wasser unterversorgt bleiben und ihre Funktionen gedrosselt werden. Diese Austrocknung ist die Hauptursache für Schmerzen und Krankheiten und produziert genauso viele Symptome, wie wir in der Medizin Krankheitsbilder kennen.

Ein Glas Wasser ist das Medikament Gottes, und es ist kostenlos. Kein Arzt oder Pharmazeutiker kann ihnen Geld dafür abnehmen. Das ist wohl der Grund dafür, dass diese neu entdeckte und wissenschaftlich belegte medizinische Wahrheit noch nicht zum Durchbruch gekommen ist. Im Laufe seiner Forschungstätigkeit in Amerika stellte Dr. med. F. Batmanghelidj fest, dass jeder vierte ins Krankenhaus eingelieferte Patient lediglich unter den Folgen seiner medikamentösen Behandlung leidet und dass gerade die medikamentöse Behandlung Millionen von Menschen nur noch kränker macht (siehe Beipackzettel). Er kam zum Schluss, dass mehr Menschen an ihrer Medizin sterben, als an ihrer Krankheit. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, wenn man davon ausgeht, dass sie ja gar nie krank, sondern nur durstig waren.

Mit Kaffee und Alkohol trinken wir uns trocken

Der tägliche Wasserbedarf beträgt ungefähr 30 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht, d.h. bei einem Gewicht von 75 kg entspricht dies ca. 2,3 Liter Wasser, und zwar auf den Tag verteilt, denn der Körper kann keine Wasservorräte anlegen. Im Sommer oder bei anstrengender Tätigkeit sollte es etwas mehr sein. Diese Menge braucht der Körper an reinem Wasser. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass alle wasserhaltigen Flüssigkeiten dem Wasser gleichzusetzen sind. Das stimmt nicht! Nichts kann pures Wasser ersetzen. Koffein- oder alkoholhaltige Getränke beispielsweise führen sogar zu einem Nettoverlust, anstatt zu einer Zunahme des Wassergehaltes im Körper. Menschen, die regelmäßig Getränke mit Koffein- oder Alkoholgehalt zu sich nehmen, trinken sich buchstäblich trocken. Auch wenn wir statt Wasser Schwarz-Tee oder Limonade (gezuckerte Säfte) zu uns nehmen, trocknen wir den Körper sehr schnell aus, und mit der Austrocknung beginnt das Problem mit den Krankheiten.

Nebst vielen anderen Symptomen ist die Müdigkeit ein wichtiger Hinweis auf die Dehydrierung (Austrocknung), denn Wasser ist aufgrund der hydroelektrischen Vorgänge an den Zellmembranen die Hauptenergiequelle für die ca. neun Billionen Gehirnzellen, die ständig miteinander kommunizieren, um die Körperfunktion in Gang zu halten. Wenn sie also müde sind, ohne eine entsprechende Tagesarbeit geleistet zu haben, oder bereits morgens müde aufwachen, dann sind sie dehydriert. Wenn sie morgens aufwachen, sollten sie als erstes zwei- drei Gläser Wasser trinken. Der Körper ist nach acht Stunden Schlaf ausgetrocknet, denn während dieser Zeit wurde eine Menge Urin produziert, und das fehlende Wasser muss dem System wieder zugeführt werden.

„Nichts in der Welt ist geschmeidiger und weicher als Wasser, doch nichts kann besser als es, dem Festen und Harten zusetzen.“ (Laotse, Tao Te King)
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