06.06.2017, 18:00 Uhr

Vizemiss Burgenland Daniela Krug im exklusiven Bezirksblätter-Interview

Vizemiss Burgenland Daniela Krug mit ihrem Schatz Louis.

Die 23-jährige Daniela Krug aus Bernstein sprach mit den Bezirksblättern Oberwart über ihre Reiselust, die Miss Wahl und ihre Freizeitaktivitäten.

BERNSTEIN. Die 23-jährige Daniela Krug wurde heuer zur "Vizemiss Burgenland" gekürt. Am 6. Juli erfolgt die Wahl zur Miss Austria, bei der Daniela und "Miss Burgenland" Margot Pölz die rot-goldenen Farben vertreten.
Die Bezirksblätter besuchten die attraktive Bernsteinerin und sprachen mit ihr über Hobbys, Beruf, Leidenschaften und natürlich die Miss-Wahl.

Daniela, du bist 23 Jahre jung und Kindergartenpädagogin. Was machst du sonst gerne? Erzähl uns ein wenig über dich
Daniela Krug: Ich bin Schütze, sehr aktiv, munter und offen. Ich bin auch ein echter Familienmensch und genieße die Zeit mit meiner Familie und Freunden. Ich bin aber auch gerne mal für mich.

In deinem Steckbrief steht, du reist gerne. Gibt es da Lieblingsziele?
Ja, das stimmt. Ich würde am liebsten die ganze Zeit herumreisen. Ich bin sehr abenteuerlustig. In Europa gefällt es mir am besten. Ich war schon in Griechenland, Kroatien, Slowenien und Italien - praktisch überall dort, was noch mit dem Auto erreichbar ist. Mir gefallen die Familienurlaube. Ich will aber noch viel mehr bereisen. Mein Ziel ist einmal, alle Kontinente gesehen zu haben und irgendwann möchte ich unbedingt noch eine Weltreise machen.

Beruflich bist du Kindergartenpädagogin? Was gefällt dir an diesem Job besonders?
Die Kinder bringen mich jeden Tag zum Lachen und sie sind einfach so super. Kinder sind ehrlich, direkt, unbelastet und fröhlich. Sie wissen, was Spaß macht und das schätze ich sehr. Ihre Unbekümmertheit und Freude überträgt sich dann auf mich und das ist einfach ein wunderbares Gefühl. Ich arbeitete im Kindergarten Holzschlag in einer alterserweiterten Gruppe, was besonders Spaß macht.

Wie bist du eigentlich zur Miss Wahl gekommen? Eigeninitiative oder hat dich jemand überredet?
Also, die Tanja Duhovich hat mich angerufen und habe dann eigentlich Nein sagen wollen. Ich habe gegrübelt und nachgedacht und gemeint, was hält mich jetzt eigentlich ab? Ich bin jung und will was erleben, darum dachte ich, jetzt oder nie und ich habe es überhaupt nicht bereut.

Wie war es bei der Wahl in Parndorf? Hast du mit dem 2. Platz oder mehr geliebäugelt?
Ich habe mich selber ein wenig unterschätzt und bin dann so hineingeflutscht. Es waren alle Finalistinnen super und jede hätte sich den Sieg oder Platz 2 verdient. Es gab zwei Wertungsdurchgänge und als ich dann im Finale hörte, dass ich Zweite bin, dachte ich, ich falle gleich um. Ich habe mich dann am Thron festgehalten, weil ich glaubte, sonst prackts mich wirklich hin, weil ich einfach so überwältigt war, Zweite zu sein.

Was hat dir dann am besten gefallen und was bedeutet dir dieser Titel "Vizemiss Burgenland"?
Das Fotoshooting hatte ich am liebsten. Da bin ich so richtig aufgeblüht und ich war mir danach auch sicher, das Richtige getan zu haben. Es ist auch spannend, viele neue Leute kennenzulernen. Die Mädels waren alle super und es ist wirklich eine tolle Erfahrung. Ich bin auch stolz darauf Zweite geworden zu sein, werde das aber nie als Aushängeschild nutzen, sondern gehe damit bescheiden um. Ich freue mich natürlich über den Ausgang und bin dankbar dafür, aber es ist eine Momentaufnahme, die jederzeit anders hätte ausgehen können. Die Scherpe hat natürlich immer einen besonderen Platz und ich werde wohl irgendwann meinen Enkelkindern ständig erzählen, wie das so war bei der Miss Wahl (schmunzelt).

Wie geht es jetzt bis zum Miss Austria-Finale weiter?
Das Finale findet am 6. Juli statt. Es gab bereits ein tolles Fotoshooting in der Therme Geinbach mit Topfotograf Manfred Baumann und am 30. Mai geht es für die 20 Finalistinnen einige Tage nach Tunesien zu Shootings, worauf ich mich schon sehr freue. Um das alles zu ermöglichen, springen meine Kolleginnen im Kindergarten für mich ein. Das ist alles andere als selbstverständlich und darum bedanke ich mich sehr für ihre Unterstützung.

Hat der Erfolg für dich im Alltag etwas verändert?
Eigentlich kaum. Natürlich sind in Bernstein Leute auf mich zugekommen und haben mir gratuliert. Ich freue mich über die Gratulationen, aber ansonsten ist alles wie vorher.

Und was machst du sonst so gerne außer Reisen?
Ich esse total gerne und koche auch gerne, experimentiere dabei auch ein wenig. Ich bin auch eine Naschkatze. Zum Ausgleich betreibe ich viel Sport. Ich nutze die schönen Wander- und Radwege in Bernstein zum Laufen, Walken, Radfahren. Ich gehe auch zwischendurch gerne mal nur Spazieren. Jedenfalls bin ich sehr aktiv (lacht).

Du hast auch Haustiere wie ich sehe?
Ja, wir haben zwei Hunde - Louis und Stewy. Das sind meine Schatzis und praktisch wie Geschwister. Stewy ist schon sehr alt und dreht meist nur seine Runden, während sich Louis gerne lautstark bemerkbar macht. Dann haben wir noch ein Streifenhörnchen, Guiness, der eigentlich meiner Schwester gehört.

Was für Musik hörst du gerne?
Da bin ich sehr offen - von Schlager bis aktuellen Charts, aber auch Rockiges. Beim Fortgehen liebe ich Stimmungsmusik. Radio Burgenland höre ich dann bei meiner Oma.

Hast du eine Lieblingsjahreszeit?
Jede Jahreszeit hat etwas Besonderes. Derzeit favorisiere ich aber den Frühling, weil alles blüht und die Sonne scheint. Im Juni geht's dann wieder ans Meer. Ich freue mich dann aber auch wieder, wenn's kühler wird. Mein Lieblingsmonat ist der Dezember, weil ich da Geburtstag habe und Weihnachten ist. Das ist auch die Zeit, um etwas herunterzukommen.

Gibt es abschließend noch etwas, was du unseren Lesern noch mitteilen willst?
Ja, junge Mädchen können ruhig selbstbewusster sein und sich auch trauen, bei einer Misswahl mitzumachen. Dabei ist es wichtig, nie zu vergessen, dass der Spass im Mittelpunkt steht und auch dass man im Leben nicht immer alles so ernst nehmen sollte. Es ist auch wichtig, immer ein wenig ein "Stehaufmanderl" zu sein und sich selber nach einem Sturz wieder selbst hochziehen. Ganz wichtig ist, dass man sich selber treu bleibt und nicht verändern lassen soll. Authentizität ist sehr wichtig und zwar in allen Bereichen des Lebens.
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