22.10.2016, 09:54 Uhr

„72 Stunden ohne Kompromiss“ in Oberwart

Die Jugendlichen in Oberwart erhielten Besuch von Ö3-Moderator Robert Kratky. (Foto: Ö3)

Jugendliche aus Oberwart unterstützen im Rahmen der Aktion "72 Stunden ohne Kompromiss" die Team Österreich-Tafel. Am Freitag schaute Robert Kratky vorbei.

OBERWART. Nicht wegschauen, nicht abwarten, sondern einfach anpacken, wo es notwendig ist! lautet die Devise bei "72 Stunden ohne Kompromiss", der größten Jugendsozialaktion Österreichs.
Vom 19. bis 22. Oktober erleben und leisten tausende junge Menschen in ganz Österreich wieder Großes. Bis zu 5.000 Jugendliche zeigen an rund 350 Schauplätzen vor, wie einfach es ist zu helfen und ein kleines Stück Realität zu verändern. 2016 geht es bei „72 Stunden ohne Kompromiss“ speziell um die Vielfalt des Lebens.

Robert Kratky in Oberwart

Am Freitag meldete sich Robert Kratky in der „Peter & Peter – der Ö3-Drivetime-Show“ live aus Oberwart. Die Jugendlichen haben für die Umsetzung ihres Projekts „Ware statt Bares“ 72 Stunden Zeit und wollen Waren, wie Waschmittel, Zahnpasta, Konserven u.v.m. für die Team Österreich Tafel in Oberwart sammeln und so Menschen in Not mit unverderblichen Lebensmitteln und Haushaltsartikeln unterstützen.
„Wir sammeln Waren für die Team Österreich Tafel in Oberwart, zum Beispiel ein Packerl Reis, Mehl, Essig, Öl, also ganz gewöhnliche Sachen, die nicht verderben können. Wir wollen helfen und bitten die Leute, an die Anderen zu denken, die Hilfe brauchen und etwas für sie miteinzukaufen. Bis jetzt läuft‘s ganz gut, der Großteil der Leute ist wirklich sehr hilfsbereit“, zeigen sich die Jugendlichen begeistert von ihrem Projekt.

72 Stunden ohne Kompromiss

„72 Stunden ohne Kompromiss“ ist Österreichs größte Jugendsozialaktion und wird von der katholischen Jugend, der Young Caritas und Hitradio Ö3 getragen. Damit das besondere Engagement der Jugendlichen über die Projektschauplätze hinaus in ganz Österreich hör- und damit spürbar wird, berichtet Ö3 live.
Ö3-Weckermodertor Robert Kratky war im ganzen Land unterwegs und meldete sich von verschiedenen Projekten: „Wir leben in bewegten Zeiten, für viele von uns stellt sich täglich die Frage, wie wir mit Dingen umgehen sollten, die auf dieser Welt nicht gut laufen. Die ‚72 Stunden ohne Kompromiss‘ sind die perfekte Antwort drauf: Sie einfach selbst in die Hand nehmen! 72 Stunden anpacken, sich wirklich für die Sache auspowern – das ist ganz schön fordernd, aber ich hab‘ es vor zwei Jahren schon erlebt und alle, die mitgemacht haben, können es beschwören: Da dabei zu sein ist wirklich lässig, gehört zu den schönsten und intensivsten Momenten überhaupt."
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