16.06.2017, 16:33 Uhr

Chlorgasalarm bei der AVITA Therme

Gefahrengut-Trupps der Feuerwehr waren im Einsatz. (Foto: Stadtfeuerwehr Pinkafeld)

Mehrere Feuerwehren waren in Bad Tatzmannsdorf im Einsatz, um Leck in einem Tank zu schließen. Für Besucher bestand keine Gefahr.

BAD TATZMANNSDORF. Am Vormittag des 16.06.2017 wurde der Bezirks-Gefahrgutreferent HBI Ulreich Martin zu einem G2 (Chlorgasaustritt kleine Mengen) in die AVITA-Therme nach Bad Tatzmannsdorf alarmiert.
Daraufhin rückte die Stadtfeuerwehr Pinkafeld mit einem ELF (Einsatzleitfahrzeug) und vier Mann zur Unterstützung nach Bad Tatzmannsdorf aus. Beim Eintreffen an der Einsatzstell waren die ortsansässigen Feuerwehren Jormannsdorf und Bad Tatzmannsdorf bereits vor Ort und führten erste Absperrmaßnahmen durch.

Positive Testmessung

Die zuständige Stützpunktfeuerwehr für G2, Stadtfeuerwehr Oberwart befand sich gerade auf der Anfahrt. Aufgrund einer Leckage waren kleinere Mengen Chlorgas aus einem 500l Tank ausgetreten. Die Gasmessanlage im Chlorgasraum löste sofort einen Alarm aus und die automatische Sprinkleranlage wurde aktiviert. Nach einer kurzen Lageerkundung führte der Bezirks-Gefahrgutreferent HBI Ulreich Martin eine erste Testmessung an der Türe zum Chlorgasraum durch.
Parallel wurde am ELF Pinkafeld eine Wetterstation montiert und ein Bereich für eine Lagebesprechung samt elektronischer Lageführung eingerichtet. Die Stadtfeuerwehr Oberwart rüstete einen Schutzanzugtrupp (Schutzstufe 3) aus. Nach einer positiven Testmessung wurde eine kurze Lagebesprechung durchgeführt und der Schutzanzugtrupp, der den Tank schließen sollte eingewiesen.

Tank geschlossen

Nachdem der Trupp unter Schutzstufe 3 den Tank erfolgreich geschlossen hatte wurde eine Dekontamination durchgeführt. Nach einer weiteren Testmessung konnte Entwarnung gegeben werden.
Nach ca. zwei Stunden konnten die Feuerwehren wieder abrücken. Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld bedankt sich bei allen eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit.

Keine Gefahr

"Da der Chlorgasraum eine abgeschlossene Einheit mit allen erdenklichen Sicherheitsvorkehrungen ist, kam es zu keinem Austritt, so dass für die Gäste und Mitarbeiter zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestand. Die Notfallkette funktionierte perfekt und so konnte der Defekt innerhalb kürzester Zeit behoben werden", so GF Peter Prisching vom AVITA Resort.
Dieses bedankt sich auch bei den Feuerwehren, die gemeinsam mit der Exekutive, der BH Oberwart und dem AVITA Technikteam hervorragende Arbeit leisteten und den ganzen Einsatz in vorbildlicher und ruhiger Art und Weise abwickelten.
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