11.02.2018, 08:25 Uhr

Mit 1,88 Promille im Bezirk Oberwart gestoppt

Die Polizei führte eine landesweite Schwerpunktaktion durch. (Foto: Kzenon/Fotolia)

Das landesweit angekündigte Planquadrat am Wochenende brachte zahlreiche Anzeigen.

BEZIRK OBERWART. Am Freitag, 09.02.2018 und von Samstag, 10.02.2018 auf Sonntag, 11.02.2018 (16:00-03:00) fand ein landesweites Planquadrat zur Erhöhung der Verkehrssicherheit mit den Schwerpunkten auf die Einhaltung der Alkohol- und Drogenbestimmungen, sowie auf Delikte die hauptverantwortlich für Verkehrsunfälle sind, statt.
An der Aktion nahmen 74 Beame aus allen Bezirken und der Landes-verkehrsabteilung teil, wobei sowohl auf dem hochrangigen als auch auf dem unterrangigen Straßennetz kontrolliert wurde. Die Schwerpunktaktion war in den Medien angekündigt worden.

2.900 Fahrzeugkontrollen

Es wurden insgesamt ca. 2.900 Fahrzeuglenker kontrolliert und 1.450 Alkomat- bzw. Alkovortests durchgeführt, wobei insgesamt 18 Lenker die Fahrzeuge in einem alkohol- bzw. suchtgiftbeeinträchtigten Zustand lenkten. 12 Lenker hatten mehr als 0,8 Promille, sechs fielen unter die Bestimmungen des § 14/8 FSG ( 0,5 bis 0,79 Promille ) – davon drei Frauen.
Zwei Lenker (1x männlich, 1 x weiblich) befanden sich in einem suchtgiftbeeinträchtigten Zustand. Die klinische Untersuchung ergab eine Fahrunfähigkeit – Blutabnahme und Führerscheinabnahme erfolgte.
Der höchste gemessene Alkoholwert wurde bei einem 48-jährigen bei einer Verkehrskontrolle im Bezirk Oberwart mit 1,88 Promille festgestellt. Weiters wurden im Zuge der Schwerpunktation 499 Radaranzeigen, 261 Anzeigen erstattet, 451 Organstrafverfügungen ausgestellt sowie 5 Kennzeichen abgenommen.


Besonderer Vorfall im Bezirk

Ein Mofa-Fahrer wurde am 9. Feber in Oberwart im Zuge einer Geschwindigkeitskontrolle zu einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle angehalten. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass das Mofa eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h aufwies. Es wurden Anzeigen erstattet sowie das Kennzeichen abgenommen.
"Obwohl die Schwerpunktaktion in den Medien angekündigt wurde, fiel die Bilanz im Hinblick auf die Anzahl der alkohol- und suchtgiftbeeinträchtigten Lenker und der großen Anzahl von Geschwindigkeitsüberschreitungen nicht zufriedenstellend aus. Offensichtlich wurden die Ankündigungen nicht wahrgenommen oder einfach ignoriert bzw. trugen Alkohol und Suchtgift bei den beeinträchtigten Lenker ihres dazu bei, dass sich diese irrational verhielten", heißt es in einer Aussendung der Landespolizeidirektion.
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