10.04.2017, 14:54 Uhr

ÖAMTC-Pannenfahrer Christoph Kurz wird bei Verkehrsunfall in Kemeten zum Ersthelfer

Christoph Kurz sprang bei einem Verkehrsunfall als Ersthelfer ein. (Foto: ÖAMTC)

Eine perfekte Nothilfe-Kette von ÖAMTC, Polizei, Feuerwehr und Rettung half bewusstlosem Unfallopfer

KEMETEN. Als Christoph Kurz vom ÖAMTC-Stützpunkt Oberwart am Weg zu einem Panneneinsatz ist, kommt ihm im Gemeindegebiet Kemeten ein Fahrzeug entgegen, das plötzlich von der Straße abkommt, über eine Böschung stürzt und im Straßengraben landet.
Der ÖAMTC-Pannenfahrer zögert keine Sekunde, bleibt stehen und eilt zum Unfallwagen. „Die Lenkerin versuchte selbst auszusteigen. Sie verlor jedoch das Bewusstsein und fiel in den Wagen zurück“, schildert Christoph Kurz die ersten Sekunden. Er nahm die Insassenbergung vor, brachte sie in die stabile Seitenlage, leistete Erste Hilfe und betreute das Unfallopfer. Andere Verkehrsteilnehmer blieben stehen, setzten den Notruf ab und schon nach wenigen Minuten traf die Polizei ein, um einen Teil der Straße abzusperren und den Verkehr zu regeln.

Rettungskräfte rasch vor Ort

„Ich bin selbst Feuerwehrmann und weiß daher, dass in Notsituationen Minuten wie Stunden erscheinen. Da die Unfall-Lenkerin nur zum Teil ansprechbar war, erschien es mir wie eine halbe Ewigkeit. Letztendlich waren aber die Rettungskräfte binnen kürzester Zeit vor Ort“, schildert der Pannenfahrer die bangen Minuten. Bestens erstversorgt übergab er die Verunfallte an die Rettung und unterstützte noch dabei sie mit der Trage ins Rettungsauto zu bringen.
Der in der Zwischenzeit verständigte Kollege des ÖAMTC-Abschleppdienstes sorgte gemeinsam mit der Feuerwehr für die Bergung und Abschleppung des Unfallautos. Christoph Kurz, der seine Pflicht als Ersthelfer getan hat, stieg in sein Pannenauto und setzte den Weg zum Panneneinsatz fort.
„Im Namen des Clubs bedanke ich mich bei Christoph Kurz herzlich für seine vorbildliche Leistung als Ersthelfer. Es zeigt einmal mehr wie wichtig die Erste Hilfe-Auffrischungskurse sind, an denen unsere Mitarbeiter regelmäßig teilnehmen. Ein Danke gilt auch allen anderen Einsatzkräften und Verkehrsteilnehmern für die gute Zusammenarbeit. Der Unfall-Lenkerin wünschen wir auf diesem Wege alles Gute“, so ÖAMTC-Regionalleiter Rudolf Leeb.
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