13.04.2017, 15:18 Uhr

Pinkafeld: Trickbetrüger ausgeforscht!

Drei mutmaßliche Trickbetrüger wurden in Italien aufgegriffen. (Foto: Ammentorp/Fotolia)

Drei Tatverdächtige, die am 22. Dezember 2016, Geld stahlen wurden ausgeforscht

PINKAFELD. Jene drei international agierende Tatverdächtigen - diese sollen am 22. Dezember 2016 in Pinkafeld einen Burgenländer um einige hundert Euro bestohlen haben - wurden von der Polizei ausgeforscht.
Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um drei iranische Staatsangehörige, die in Italien aufhältig sind.

Verkäufer abgelenkt und bestohlen

Zwei Männer und eine Frau betraten kurz vor den Weihnachtsfeiertagen 2016 ein Geschäftslokal in Pinkafeld und kauften dort ein Kleidungsstück. Im Zuge der Bezahlung gaben die Tatverdächtigen an, dass sie aus Dubai seien und sich mit den Eurobanknoten nicht so recht auskennen.
Geschickt verwickelten sie den Verkäufer in ein Gespräch und brachten ihn dazu, dass er ihnen ein Bündel Eurogeldscheine vorzeigte. Im Zuge dessen nahm ein Tatverdächtiger das Bündel Geldscheine an sich und blätterte sie vor den Verkäufer durch. Dabei gelang es – im Zusammenwirken mit den anwesenden Komplizen – den Verkäufer abzulenken und ihn anschließend zu bestehlen. Dieser raffinierte Trickdiebstahl ist erst bei der Tagesabrechnung und der daraufhin überprüften Videoaufzeichnung im Geschäft bekannt geworden.
Auf Grund der professionellen Vorgehensweise der Täter und der besonderen Fingerfertigkeit des Haupttäters musste davon ausgegangen werden, dass diese Tätergruppierung bereits mehrfach solche Trickdiebstähle begangen hat.

Erfolgreiche Polizeiarbeit


Aufgrund der Ermittlungsmaßnahmen von den Polizeibeamten der Polizeiinspektion Pinkafeld und des am Tatort in Pinkafeld sichergestellten Video- und Fotomaterials konnte den mutmaßlichen Tätern, nämlich zwei Iraker, 30 und 16 Jahre alt und eine 41-jährige Irakerin, alle wohnhaft in Italien, bei weiteren Trickdiebstählen in der Schweiz identifiziert werden.
Weiters konnten den Tatverdächtigen auch sieben Trickdiebstähle mit gleichem „Modi Operandi“ in Niederösterreich, Burgenland, Steiermark und Kärnten zugeordnet werden. Die Täter wurden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
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