18.01.2018, 14:17 Uhr

Schwerer Verkehrsunfall bei der Umfahrung Unterwart mit einigen Verletzten

Die Stadtfeuerwehr Oberwart hatte nach einem schweren Unfall mehrere eingeklemmte Personen zu bergen. (Foto: Stadtfeuerwehr Oberwart)

Die Stadtfeuerwehr Oberwart musste mehrere eingeklemmte Personen befreien. Bgm. Georg Rosner fordert rasches Handeln von LR Hans Peter Doskozil.

OBERWART/UNTERWART. Am Donnerstag, 18.01.2018, um 08:13 Uhr wurde die Stadtfeuerwehr Oberwart zu einem Verkehrsunfall, der sich gegen 8 Uhr ereignete, mit mehreren eingeklemmten Personen auf der B63a alarmiert. Die Stadtfeuerwehr Oberwart rückte mit ELF,SRF ,KRF , TLFA und 20 Mann zum Einsatz aus.
Bereits auf der Anfahrt wurde von der LSZ Burgenland mitgeteilt, dass es sich um mehrere eingeklemmte Personen handelt und bereits Notarzt sowie Christophorus 16 auf Anfahrt bzw. Anflug zum Einsatzort befinden.

Drei Fahrzeuge beteiligt

Von Oberwart kommend, fuhr ein 37-jähriger Deutscher mit seinem PKW in Fahrtrichtung Großpetersdorf. Aus noch ungeklärter Ursache lenkte er seinen PKW in das zum Abbiegen eingereihte Fahrzeug einer 47-jährigen Frau aus dem Bezirk Oberwart. Der Deutsche stieß mit seinem Fahrzeug gegen das Heck der PKW-Lenkerin, wodurch diese in den Gegenverkehrsbereich geschleudert wurde. Dort wurde ihr Pkw vom entgegen-kommenden PKW einer 39-jährigen Frau aus Oberwart erfasst.
Die alarmierte Stadtfeuerwehr Oberwart schuf mit Absprache des Notarztes gleichzeitig bei beiden Fahrzeugen Rettungsöffnungen mittels Hydraulischen Rettungsgeräten geschaffen. Zusammen mit dem Rettungsdienst wurden die Verletzten rasch aus den Fahrzeugen befreit und abtransportiert.
An der Unfallstelle waren vier Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Oberwart, der Rettungsdienst, Rotes Kreuz, mit drei Fahrzeugen und acht Mann/Frau sowie der Rettungshubschrauber Christophorus 16 samt Besatzung, anwesend.


Vier Verletzte

Durch den Verkehrsunfall erlitt der deutsche Fahrzeuglenker eine leichte Verletzung an der Hand. Die beiden am Unfall beteiligten Lenkerinnen wurden durch den anwesenden Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Die Beifahrerin im Fahrzeug der 39-jährigen Unfallbeteiligten – eine 59-jährige Frau aus Großpetersdorf - wurde durch den Zusammenprall schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber C16 in ein Unfallkrankenhaus geflogen.
Nach dem Abschluss der Ermittlungen durch die Exekutive wurden die Fahrzeuge abtransportiert, nach weiteren Aufräumarbeiten konnte die Straße wieder den Verkehr freigegeben werden. Die B63a war für rund 5 Stunden 08.10 Uhr bis 12.55 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.
Mit dem deutschen Unfalllenker wurde ein Alkotest durchgeführt, welcher negativ verlief (0,00mg/l).

Rosner fordert rasches Handeln

„Einige Kreuzungen müssen dringend entschärft und für die Verkehrsteilnehmer sicher ausgebaut werden. Bereits im Juni 2017 haben wir eine Entschärfung durch eine 70er-Beschränkung in diesem Bereich gefordert“, erklärt Oberwarts Bürgermeister und ÖVP-Verkehrssprecher Georg Rosner.
Im Vorjahr gab es ebenfalls einen schweren Unfall auf dieser Strecke mit drei beteiligten Autos (Bericht). „Die Einbindung des Industriegebietes Oberwart/Unterwart im Bereich der Firma Farbenpartner ist für alle Verkehrsteilnehmer lebensgefährlich. Leider wurde diese Kreuzung bereits vielen Menschen zum Verhängnis“, bedauert Rosner und fordert eine"rasche Entschärfung, beginnend durch eine Geschwindigkeitsbeschränkung."

Geschwändigkeitsbeschränkung wird geprüft

Eine solche stellt LR Hans Peter Doskozil in Aussicht. "Die zuständigen Stellen bei Bezirkshauptmannschaft und Landespolizeidirektion sind bereits dabei, entsprechende Maßnahmen zu prüfen. Auch ich würde diese gefährliche Kreuzung mit einer 70er Beschränkung entschärfen. Die Vorbereitungen laufen", so Doskozil.
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Hans Steiger aus Oberwart | 20.01.2018 | 22:25   Melden
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