20.09.2014, 13:09 Uhr

Vier Einbruchsdiebstähle geklärt – Schaden rund 33.500 Euro

Die Polizei konnte durch Festnahmen mehrere Werkzeugdiebstähle aufklären
Beamte der Kriminaldienstgruppe Pinkafeld konnten in der Nacht zum 18.9.2014 vier Täter (drei Männer und eine Frau) festnehmen, die in der Zeit zwischen 14. und 18.9.2014 im südlichen Burgenland sowie in der angrenzenden Steiermark vier Einbruchsdiebstähle begangen hatten.
Der Schaden beträgt ca. € 33.500. Ein Teil des Diebesgutes wurde sichergestellt, die Täter befinden sich in Untersuchungshaft.

Polizeikontrolle - Männer fliehen

Die Polizisten waren am 18.9.2014 gegen 00:45 Uhr mit einem Zivilfahrzeug unterwegs, als ihnen im Ortsgebiet von Pinkafeld ein vor einem Gasthaus abgestellter PKW, in dem sich drei Männer befanden, auffiel.
"Als die Polizisten das Fahrzeug kontrollieren wollten, flüchteten die Täter. Die Fahnder nahmen die Verfolgung auf, der Lenker des Fluchtfahrzeuges geriet jedoch in eine Sackgasse, wo er das Fahrzeug abstellte. Als sich die Beamten dem gesuchten PKW näherten, hatten sich die Insassen bereits mit Decken zugedeckt und stellten sich schlafend. Da der Motor noch warm war, stand zweifelsfrei fest, dass es sich um die geflüchteten Personen handelte. Bei der Durchsuchung des PKWs fanden die Polizisten dann Werkzeuge wie Schraubenzieher, Stemmeisen und Zangen, die für mehrere Einbrüche verwendet wurden", berichtet Wolfgang Bachkönig von der Landespolizeidirektion Burgenland.

Werkezugkoffer gestohlen

Weiters wurde den Tätern nachgewiesen, dass sie diverse Werkzeugkoffer mit Winkelschleifer, Bohrmaschinen, Steckschlüsselsätze etc. gestohlen hatten. Im Zuge der weiteren Fahndung wurde auch die Komplizin, 25, in unmittelbarer Nähe angetroffen. Sie befand sich ebenfalls in einem PKW und täuschte vor zu schlafen.
Die drei Männer, 18, 37, und 51, wurden ebenso wie die 25-Jährige festgenommen und zur Polizeiinspektion Oberwart gebracht. Während der 18- und 37-Jährige geständig sind, bestreiten die zwei anderen Täter jeglichen Zusammenhang mit den ihnen zur Last gelegten Delikten.
Wie die weiteren Erhebungen ergaben, reisten die Täter aus Bosnien bereits mehrmals in Österreich ein, begingen die Straftaten und veräußerten das Diebesgut in ihrer Heimat.
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