26.11.2016, 22:13 Uhr

Winterpause im Stadtmuseum Pinkafeld

Stadt-, Tuchmacher- und Feuerwehrmuseum Pinkafeld im Winter (Foto: Quelle: commons.wikimedia.org; Ersteller: Pinkafelder, Lizenz: Cc-by-sa-3.0-migrated)
Pinkafeld: Stadtmuseum |

Das Stadt-, Tuchmacher- und Feuerwehrmuseum Pinkafeld befindet sich momentan im Winterschlaf, der noch bis 30. April 2017 dauern wird. Allerdings sind Führungen ab 10 Personen nach Voranmeldung bei Rudi Köberl, dem Obmann des Museumsvereines Pinkafeld, jederzeit möglich (Tel. 0660/321 03 20).

Ereignisreiches Museumsjahr 2016

Der Museumsverein, der das Museum im Auftrag der Gemeinde Pinkafeld und des Landes Burgenland betreibt, blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2016 zurück. Absoluter Höhepunkt war die Eröffnung der Sonderausstellung „145 Jahre Stadtfeuerwehr Pinkafeld“ im Rahmen eines großen Festaktes am 16. April auf dem Platz vor dem Museum.

Der gleiche Platz diente auch als Bühne für drei Aufführungen des Stückes „Die Hexen von Pinkafeld“ der Theatergruppe „Stradafiassler“. Dieses Theaterstück basiert auf den historischen Hexenprozessen der Jahre 1688 und 1699, deren Prozessunterlagen im Stadtmuseum gelagert sind.

Der Museumsverein selbst lud im Laufe des Jahres zu „Kino unter den Sternen“, zur langen Nacht der Museen und zum Tag der offenen Tür am Nationalfeiertag ein.

Junger Pinkafelder schrieb Vorwissenschaftliche Arbeit über Gefallene der Stadt Pinkafeld

Museumsvereinsobmann Rudi Köberl betreute in seiner Rolle als Geschichtsprofessor auch die Vorwissenschaftliche Arbeit von Stefan Bundschuh, der sich des Schicksals der Pinkafelder Gefallenen des Zweiten Weltkriegs annahm. Durch sie erhielten einzelne Pinkafelder Familien zum ersten Mal Informationen über den Verbleib von Verwandten.
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