08.06.2017, 10:49 Uhr

Der Waldpreis 2017 des Landes Burgenland ging an Pinkafeld

Die „Woche des Waldes“ 2017 - unter dem Motto „Machen wir den Wald klimafit“ - nahm Landesrätin Verena Dunst zum Anlass, um die Stadtgemeinde Pinkafeld für ihre vorbildliche Arbeit in der Forstwirtschaft mit dem „Waldpreis des Landes Burgenland“ auszuzeichnen: Forstdirektor Hubert Iby, Bgm. LA Kurt Maczek, Landesrätin Verena Dunst und Vizebgm. Friedrich Luisser (Foto: Landesmedienservice)

Agrarlandesrätin Verena Dunst zeichnete die Stadtgemeinde Pinkafeld für vorbildliche Arbeit in der Forstwirtschaft aus

PINKAFELD. Die „Woche des Waldes“ 2017 steht unter dem Motto „Machen wir den Wald klimafit“. Agrar-Landesrätin Verena Dunst nahm diese am 07. Juni zum Anlass, um die Stadtgemeinde Pinkafeld für ihre vorbildliche Arbeit in der Forstwirtschaft mit dem „Waldpreis des Landes Burgenland“ auszuzeichnen.
Die Idee dahinter ist, burgenländische Forstbetriebe, die eine vorbildliche, innovative, aber auch zeitgemäße Waldwirtschaft betreiben und damit beispielgebend für andere Betriebe sind, vor den Vorhang zu bitten. Der „Waldpreis des Landes Burgenland“, der vom Holz-Künstler Daniel Bukur aus Gols gefertigt wurde und eine stilisierte Tanne auf einem Steinsockel darstellt, wird alle 2 Jahre vergeben.

Nachhaltige Forstwirtschaft

„Unsere heutigen Wälder sind das Ergebnis einer genialen kulturellen Entwicklung, nämlich, des Konzepts einer nachhaltigen Forstwirtschaft in Verbindung mit einem konsequenten forstpolitischen Handeln und der Generationen übergreifenden Arbeit ungezählter Waldbesitzer und Forstleute. Die Ausrichtung meiner Tätigkeit im Agrarbereich ist immer in Richtung ‚Nachhaltige Zukunft‘ orientiert. So auch in der Forstwirtschaft, denn der Wald gibt den Menschen unglaublich viel - er schützt uns vor Naturgefahren, trägt zum Klimaschutz bei, filtert Wasser, liefert Energie, bietet Tieren und Pflanzen Lebensraum und den Menschen Erholung. Nicht zuletzt leistet der Wald mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz einen wesentlichen Beitrag zu Beschäftigung und Wertschöpfung im ländlichen Raum“, so Dunst.

Laub-Nadel-Mischbestände

Die Wahl fiel dieses Mal auf Pinkafeld (mit einem Waldgebiet von 220ha), weil die Stadtgemeinde seit Jahren bemüht ist, die großflächig vorhandenen Waldbestände aus Fichten und Kiefern laufend in naturnahe und klimafitte Laub-Nadel-Mischbestände umzustrukturieren, wobei besonders die Tanne, die in unseren Wäldern sehr selten geworden ist, gefördert wird.
Weiters erfolgt in allen Alterskategorien des Waldes eine konsequente Waldpflege und es gibt eine vorbildliche Wald-Wild-Situation. Die Stadtgemeinde ist auch Mitglied der Waldwirtschaftsgemeinschaft Pinkafeld. Damit ist gewährleistet, dass die Bewirtschaftung und Holzvermarktung professionell erfolgen und auch zu guten wirtschaftlichen Ergebnissen führen.

Höchster Waldanteil

Aber auch insgesamt gesehen hat der burgenländische Wald einige Superlative zu bieten, denn das Burgenland ist mit 50% das Bundesland mit dem höchsten Anteil an Laubwäldern.
Auch die Baumartenvielfalt im burgenländischen Wald ist mit mehr als 30 Baumarten einzigartig. Die Waldfläche nimmt bei einer derzeitigen Prozentmarke von 33,1 laufend zu und beträgt derzeit 131.400 ha, wobei bei insgesamt 26.000 Waldeigentümern 80% Hochwald und 20% Niederwald zu verzeichnen sind.
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