31.05.2017, 00:03 Uhr

Kommentar: Nach Unfällen wird nun gehandelt

Erst muss etwas passieren, erst dann wird gehandelt. Das trifft auch auf die Verkehrssicherheit zu. Nach schweren Unfällen bei der schon länger als "Risiko-Kreuzung" angesehene Stelle, wo sich B63 und L272 treffen, werden nun Maßnahmen überlegt.
Möglichkeiten gibt es mehrere, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, wobei ein Kreisverkehr von vielen als offensichtliche Lösung gesehen wird. Das klingt auch durchaus plausibel, wobei dabei die einerseits eine mögliche räumliche Enge oder auch die Abschüssigkeit der Straße mitzuberücksichtigen sind. Doch dazu gibt es die Experten, die sich das genau anzuschauen haben und auch eine finanzielle Kosten-Nutzen-Rechnung miteinbeziehen.
Letztlich bleibt als "Rest-Risiko" der Faktor Mensch, denn überhöhte Geschwindigkeit, Ablenkung und Unkonzentriertheiten usw. kann auch der sicherste Kreisverkehr oder eine andere Lösung nicht verhindern. Da ist an das Verantwortungsbewusstsein vieler Autofahrer zu appelieren - auch bei einem Stoppschild! Trotzdem ist jede Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zu begrüßen. Und solche wird es geben - auch bei anderen Kreuzungen, die noch anzuschauen sind.

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