29.10.2016, 14:35 Uhr

Wolfgang Spitzmüller: Südburgenland-Tourismus-Büro in Oberwart ausbauen, nicht schließen

Der Südburgenland Tourismus hat seit Jahren ein eigenes Büro in Oberwart

LA Wolfgang Spitzmüller fordert Landesrat Petschnig zum Umdenken auf. FPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Richter spricht von "Falschinformation".

OBERWART (ms). "Noch heuer wird das Südburgenland Tourismus-Büro in Oberwart geschlossen. Die Mitarbeiter müssen nun nach Eisenstadt pendeln, sie sind nun Teil des Burgenland Tourismus. Auch die eigene Homepage www.suedburgenland.info soll langfristig aufgelassen werden", so LA Wolfgang Spitzmüller in einer Aussendung.
„Das Südburgenland hat als Tourismus-Region sehr viel Potenzial. Mit dem sanften Tourismus und dem Uhudler-Land wäre viel möglich. Statt dessen wird durch FPÖ-Landesrat Petschnigs Entscheidung das Service für Touristen und Betriebe wesentlich verschlechtert. Da hilft auch kein Südburgenland-Manager mehr“, sagt Wolfgang Spitzmüller Landtagsabgeordneter der Grünen.

Richter: "Falschinformation"

FPÖ-Wirtschaftssprecher LA Johann Richter entgegnet Spitzmüller: "Dass es im Südburgenland kein Tourismusbüro geben wird, ist schlicht und einfach eine Falschinformation und wohl nicht mehr als negative grüne Agitation. Selbstverständlich wird die Burgenland Tourismus GmbH auch in Zukunft im Landessüden vertreten sein. Die einzige Frage ist: Wo? Es gibt mehrere Angebote aus den Bezirken Oberwart und Jennersdorf, die nun vom zuständigen Geschäftsführer evaluiert werden. Spitzmüllers Kassandrarufe sind daher völlig unangebracht!“
Auch die Homepage www.suedburgenland.info soll nicht aufgelassen, sondern einem gemeinsamen Tourismusverband Südburgenland zur Verfügung gestellt werden, betont Richter.

"Keine Gerüchte verbreiten

„Herr Spitzmüller soll nicht jedes Gerücht, das ihm zugeflüstert wird, gleich unkontrolliert verbreiten. Damit torpediert er arbeitsintensive und bereits weit gediehene Vorarbeiten unserer südburgenländischen Touristiker!“, hält Richter fest.
Richtig sei, so Richter, dass "die Südburgenland Tourismus GmbH in die Burgenland Tourismus GmbH verschmolzen wurde".
Die finanziellen Mittel des Tourismus sollen in die Angebotsentwicklung und das Marketing und nicht in die Verwaltung fließen. "Dabei war zentrales Ziel für LR Petschnig, die fünf Arbeitsplätze zu erhalten, was auch gelang", kommentiert Richter.
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