08.02.2017, 12:49 Uhr

ASKÖ Rotenturm spendete Dressen für junge Kenianer

Die Fußballmannschaft aus "Mariakani" erhielt Dressen vom ASKÖ Rotenturm. (Foto: privat)
ROTENTURM. Der ASKÖ Korkisch Rotenturm stellte sich in den Dienst der guten Sache und schickte als (verspätetes) Weihnachtsgeschenk eine Garnitur Dressen nach Mombasa, Kenia.
Wie es dazu kam? "Meine Schwester, Bettina Baya-Bogad, war mit Michael „Mike“ Baya aus Kenia verheiratet und sie haben einen gemeinsamen Sohn, Jeremy Baya. Sie sind mittlerweile zwar geschieden, wir haben aber nach wie vor guten Kontakt mit Mike. Er lebt und arbeitet als Installateur in Wien und ich treffe mich mit ihm regelmäßig. Vor allem vor Weihnachten schicken wir Pakete mit Kleidung, Schreibutensilien, Spielsachen usw. an seine große Familie. Die Bevölkerung in Kenia ist sehr arm", berichtet Wolfgang Bogad.

Fußballverein gegründet


Mike fährt alle zwei Jahre (zumeist Anfang Jänner) für drei Wochen zu seiner Familie nach Kenia. Unter anderem war er auch 2012 (damals mit Bettina und Sohn Jeremy) dort. 2012 wurden bereits ausgemusterte Dressen vom ASKÖ Jabing geschickt.
Im Jahr 2012 hat Mike bei seinem dreiwöchigen Heimaturlaub einen Fußballverein mit Freunden und Bekannten gegründet. Dieser Verein heißt „Mkwajuni Football Club“ (Mkwajuni FC) und ist in der Stadt „Mariakani“ beheimatet - ungefähr so groß wie Eisenstadt). Diese Stadt ist ca. 36 km von Mombasa entfernt. "Dort in Mariakani spielt die Mannschaft Fußballturniere (Stadtturniere), aber nicht so in einen Meisterschaftsmodus (in Klassen und Ligen) wie bei uns. Ist mehr oder minder eine Hobbymannschaft", so Wolfgang.
Vor Weihnachten Mike seinen Ex-Schwager gefragt, ob es wieder die Möglichkeit für eine Fußballdress für seine Freunde in Kenia gebe. "Wir haben dann das „Rotenturmer Paket“ mit den Dressen so nach Kenia per Post versendet, dass dieses während des Heimaturlaubes von meinen Schwager auch dort ankommt. Genau das war der Fall und die Jungs in Kenia haben sich irrsinnig gefreut. Dafür bedanken sie sich, wie auch meine Schwager Mike, recht herzlich", schildert Wolfgang Bogad
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