28.05.2017, 10:38 Uhr

Redwell Gunners stellen im Finale auf 1:0

Andell Cumberbatch war wieder kaum zu stoppen.

Die Redwell Gunners drehten abermals mit großem Einsatz ein Spiel und besiegten die Kapfenberg Bulls am Ende mit 61:57.

OBERWART. Samstagabend starteten die Redwell Gunners - ohne Derek Jackson, der zum Begräbnis seiner Oma flog, in die Finalserie "Best-of-Seven" gegen die Kapfenberg Bulls ersatzgeschwächt.
Zu Beginn drückten die Gäste aufs Tempo und hatten auch mit ihren Dreierversuchen Glück, so stand es bald 3:11 bzw. 5:17. Die Gunners kamen etwas heran, doch im Finish des ersten Abschnitts zogen die Bulls auf 11:23 davon.

Nach der Pause top

Wieder zeigten die Gunners Herz und schafften es ab Mitte des zweiten Viertels den Abstand zu reduzieren. Ein Dreier von Wolf scheint die Wende einzuläuten. Bis zur Pause beträgt der Rückstand aus Sicht der Gunners nur noch sieben Punkte (26:33).
Nach Seitenwechsel bleiben die Gunners dran und verkürzen weiter. Ein Dreier von Käferle bringt den erstmaligen Ausgleich (41:41). Das Spiel entwickelt sich zu einem Krimi, der zunächst sehr eng bleibt (48:47). Im Schlussviertel wechselte die Führung zunächst hin und her, ehe Cumberbatch und Traylor für eine kleine Vorentscheidung sorgen (57:52). Im Finish wird es nach fünf Baptiste-Punkt in Folge noch einmal knapp. Am Ende besiegelte Cumberbatch mit einem Freiwurf den 61:57-Erfolg und das 1:0 der Finalserie.
Weiter geht es am Mittwoch um 19.30 Uhr mit Spiel 2 in der Sporthalle Oberwart.
Werfer Gunners: Cumberbatch 19, Käferle 17, Traylor 10, Wolf 6, McNealy 5, Kuakumensah 2, Blazevic 1, Schuecker 1
Werfer Bulls: Baptiste 15, Vujosevic 10, Schrittwieser 8, Krämer 8, Stegnjaic 7, Jamar 4, Woschank 3, Krstic 2

Kommentare:

Headcoach Chris Chougaz: "Meine Jungs machen mich verrückt. Immer wenn ich denke, dass wir unser Potential ausgeschöpft haben, legen sie noch eines drauf und zeigen ein Spiel, das selbst ich nicht erwartet hätte. Sie haben heute ihr ganzes Herz am Feld gelassen, um Derek zu kompensieren."
Kapitän Sebastian Käferle: "Wir waren wieder zweistellig im Rückstand, haben dann aber super gekämpft und am Ende verdient gewonnen. Es ist einfach wunderbar, vor diesen Fans zu spielen."

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