07.12.2017, 16:00 Uhr

Erstmals neue Ingenieur-Zertifizierungen in Oberwart

Spartenobmann Ing. DI (FH) Gerhard Köppel, Markus Rechberger, Julia Zumpf und BM DI Michael Petrakovits (Foto: WKO)

Zwei Kandidaten haben das Verfahren in der Wirtschaftskammer in Oberwart absolviert und sich als „Ingenieure“ qualifiziert.

OBERWART. Der Ingenieurtitel ist in Europa einzigartig und in der österreichischen Wirtschaft anerkannt und geschätzt. Mit 1. Mai 2017 trat das neue Ingenieurgesetz (IngG 2017) in Kraft. Der Ingenieur-Titel ist damit keine Standesbezeichnung mehr, sondern eine Qualifikation.
„Die Qualifikation „Ingenieur“ wurde damit auf neue Beine gestellt und wird europaweit besser verständlich und vergleichbar. Sie ist ein Qualitätsbeweis für gut ausgebildete Fachkräfte und ein wichtiger Standortvorteil für die heimische Wirtschaft“, freut sich Präsident Peter Nemeth.

Julia Zumpf und Markus Rechberger

Neu ist die Form des Verfahrens zur Feststellung der beruflichen Praxis. Wer „Ingenieur“ werden will, muss seine fachbezogene berufliche Praxis im Rahmen eines Fachgespräches mit Experten darlegen.
„Durch das neue Verfahren sollen die Kenntnisse, Fertigkeiten sowie die Kompetenz von Ingenieuren auf dem Niveau 6 des Nationalen Qualifikationsrahmens (NQR) und dem damit verbundenen Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) zertifiziert werden. Dadurch wird die bisher nur in Österreich anerkannte Qualität von Ingenieuren auch international sichtbarer und verwertbarer“, erklärt Josef Wagner von der Ingenieurszertifizierungsstelle der Wirtschaftskammer Burgenland.
Die neuen Ingenieure sind Julia Zumpf aus Bernstein und Markus Rechberger aus Strem;
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