07.11.2017, 14:00 Uhr

Familienbetrieb Freingruber bringt Natursteine in Form

Thomas Freingruber (re.) hat die Geschäfte von seinem Vater Karl Freingruber jun. 2015 übernommen.

Anfang der 1960er-Jahre eröffnete Karl Freingruber senior den Steinbruch in Rechnitz.

RECHNITZ (kv). Erweitert wurde der Betrieb von Karl Freingruber jun. um ein Transportunternehmen und von Thomas Freingruber um eine Natursteinplattenproduktion und um ein Betonwerk.

Baustoffe hoch im Kurs

Gerade nach dem Krieg waren natürlich Baustoffe sehr gefragt. "Daher begann mein Großvater, die Steine aus dem Steinbruch abzubauen und mit Pferdefuhrwerken auszuliefern", erzählt Thomas Freingruber, der das Unternehmen 2015 von seinem Vater übernommen hat.
Als Karl Freingruber jun. die Geschäfte seines Vaters im Jahr 1989 weitergeführt hat, besaß er selbst bereits eine Spedition, die er in den Betrieb eingliederte. Heute führen seine Tochter Silke und deren Mann Rene Unger das Transportgeschäft. Sie errichten außerdem Naturstein-Stützmauern für Privatkunden.
Neben Privatkunden liefert der Steinbruch auch das nötige Material für den Straßenbau.

250.000 Tonnen Stein

Durchschnittlich werden 250.000 Tonnen Stein im Jahr abgebaut, die Natursteinblöcke werden entweder herausgesprengt oder mit Diamantseilen für die Plattenproduktion schonend herausgeschnitten. Neuestes Familienmitglied im Steinbruch ist Thomas Bruder Gert, der Anfang des Jahres als Produktionsleiter für Natursteinprodukte in der Firma begonnen hat.
Im Laufe der Jahre hat sich die Freingruber GmbH immer mehr auf das Veredeln des Natursteins spezialisiert. "Ich war überall in Europa unterwegs, um zu lernen, neue Erfahrungen zu sammeln und neue Produkte und Arbeitsprozesse kennenzulernen", sagt Thomas Freingruber.

Für den Häuslbauer

Die Freingruber GmbH bietet alles an, was der Bauherr für den Hausbau braucht. Von der Schotterung über Mauersteine bis hin zum Transportbeton über Natursteine für den Garten, Bodenplatten oder Steinfliesen.
Dank einer Kooperation mit Betonprofi Manfred Schulter kann im Steinbruch jetzt auch Beton direkt vor Ort erzeugt werden. Das spart natürlich auch Transportkosten. Mit der neuen hochmodernen Betonmischanlage wird Transportbeton sowohl für den Privatgebrauch als auch für Unternehmen hergestellt. Alles ist computergesteuert und es können sämtliche Betonsorten erzeugt werden. Bis zu 120 Kubikmeter pro Stunde sind möglich.

Umweltbewusst arbeiten

Der Betrieb ist nunmehr in der dritten Generation und hat viele Veränderungen miterlebt und sich immer wieder angepasst. Doch eine Sache hat sich in den vielen Jahren nicht geändert: Das umweltbewusste Arbeiten. "Nachhaltigkeit ist uns besonders wichtig. Es sollen auch unsere Nachkommen noch eine lebenswerte Umwelt vorfinden", so Thomas Freingruber.
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