02.10.2017, 09:44 Uhr

Jugendliche restaurieren im Rahmen eines BFI-Projektes einen Oldtimer in Pinkafeld

Der Oldtimer-Traktor wurde von den Kursteilnehmern des BFI zerlegt, restauriert und versteigert. (Foto: BFI Burgenland)

Im Rahmen dieser Initiative mit dem Titel „Berufsorientierung Oldtimer“ zerlegten und restaurierten Jugendliche seit Anfang dieses Jahres im Lehrbauhof in Pinkafeld unter Anleitung von Fachtrainerin einen Oldtimer-Trakor.

PINKAFELD. „Ich habe bei diesem Berufsorientierungsprojekt sehr viele Berufsbereiche kennengelernt und meine eigenen Fähigkeiten und Interessen besser erkannt. Am 5. Oktober fange ich in einem Automobilbetrieb an“, schildert Teilnehmer Onmaz ADEM. Diese Maßnahme des BFI in Kooperation mit dem AMS Oberwart wurde vom Land Burgenland und dem Europäischen Sozialfonds finanziert.
„Es ist eben das BFI, das immer neue Ideen hat und unseren Burgenländern damit unterstützend zur Seite steht", sagt LAbg. Christian Drobits. Das BFI bildet im Bezirk Oberwart über 50 Lehringe aus.

Es begann mit einer Idee

Man wollte die Berufsorientierung für Jugendliche noch praxisnaher gestalten und eine ausgewogene Mischung zwischen manuellen handwerklichen Tätigkeiten, der sozialpädagogischen Betreuung und dem Bewerbungsmanagement zu finden. Ursprünglich war die Maßnahme für 12 Teilnehmer konzipiert. "Unsere Trainer leisteten sehr gute Arbeit und es konnten bereits während der Projektlaufzeit immer wieder Arbeitsaufnahmen verzeichnet werden, was wiederum zu Nachbesetzungen führte. Somit konnten insgesamt 20 Jugendliche von dieser Maßnahme profitieren“, berichtet der stellvertretende Geschäftsführer des BFI, René Höfer.

Verschiedene Branchen

Die Teilnehmer konnten hier Berufe rund um den KFZ- sowie den Metall- bzw. Elektro-Bereich kennenlernen. Mittlerweile wurde die historische Landmaschine wieder fahrtüchtig gemacht und im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung versteigert. Der Reinerlös vermindert die Kurskosten für das Projekt „Oldtimer“.
„Natürlich steht der arbeitsmarktpolitische Effekt im Vordergrund, aber die Kombination aus Persönlichkeitsentwicklung, praktischer Umsetzung und learning by doing macht’s eben aus, dass wir hier ein Stückerl mehr bieten und diese Methode künftig verstärkt im BFI Burgenland umgesetzt wird,“ so BFI-Geschäftsführer Jürgen Grandits.
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