28.11.2017, 09:19 Uhr

Markus Fleck von SOB Massivbau in Bernstein bei der Leistungsschau von Österreichs besten Jungmaurern dabei

Markus Fleck arbeitet konzentriert und genau an seinem Kamin. (Foto: Frederick Sams)

Die 22 besten Nachwuchsmaurer stellten beim Bundesjungmaurerwettbewerb 2017 in Dornbirn ihr Können und Fachwissen unter Beweis.

DORNBIRN. Markus Fleck von SOB und Patrick Ernst von der Baufirma Pfnier (Oberpullendorf) haben das Burgenland würdig vertreten, für einen Stockerlplatz reichte es jedoch nicht. Am Ende setzte sich aber der Teilnehmer aus Oberösterreich als Bundessieger durch.

Eine große Aufgabe

Einen kompletten Kamin innerhalb von 17 Stunden zu errichten und zu verputzen war die Aufgabe für die Teilnehmer aus ganz Österreich. Nach einem zweistündigen schriftlichen Test in den Bereichen Fachzeichnen, Werkstoff- und Baustoffkunde, Arbeitssicherheit und Arbeitsabläufe war hochkonzentrierte Arbeit gefordert.

Feinheiten waren entscheidend

Die burgenländischen Lehrlinge zeigten, dass sie auf hohem Niveau arbeiten und den österreichweiten Vergleich nicht scheuen müssen. Auf den ersten Blick sah jedes der Werkstücke perfekt aus. Doch die hochkarätige Jury hatte ein Auge für Details und fand feine Unterschiede.
„Jeder Teilnehmer hat hervorragende Arbeit geleistet, entscheidend waren punktuelle Kleinigkeiten und wenige Millimeter“, erklärt Gottfried Bader, der Landeslehrlingswart der burgenländischen Bauinnung. „Bei der Beurteilung zählt jeder Arbeitsschritt: von den ersten Vorarbeiten bis zur Endkontrolle des maßgetreuen Werkstücks.“
„Solche Wettbewerbe sind wichtig, um einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen, welch großartige Arbeit unsere jungen Facharbeiter leisten“, ergänzt Innungsmeister Ing. DI (FH) Gerhard Köppel.
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