10.11.2017, 12:32 Uhr

„Neu Verteilen“ war das Motto der PRO-GE- Landesjugendkonferenz in Rotenturm

ÖGJ-Landessekretär Kevin Sifkovits, PRO-GE-Regionalsekretär Markus Melichar, Bundesjugendvorsitzender Sascha Ernst, ÖGB-Landessekretär Erich Mauersics, Michael Huber, Valon Ajdini, Landesrätin Astrid Eisenkopf, AK-Vizepräsident Wolfgang Jerusalem, PRO-GE-Bundessekretär Thomas Klösch und ÖGB-Landessekretär Andreas Rotpuller. (Foto: ÖGB)

Rund 70 Delegierte und Ehrengäste trafen sich in der Werkshalle der Lehrwerkstatt „Jugend am Werk“ in Rotenturm, um ein neues Gremium zu wählen und die Themen für die kommenden Jahre festzulegen.

ROTENTURM. „Neu verteilen bedeutet, dass jene, die große Gewinne machen, indem sie immer weniger Menschen beschäftigen und dafür immer mehr Maschinen die Arbeit machen lassen, ihren Beitrag leisten. Und zwar dafür, dass das Sozialsystem die Menschen in Österreich weiterhin gut versorgen kann und um jene neu- oder weiterzuqualifizieren, die ihren Job aufgrund der Digitalisierung verloren haben. Einen Beitrag, um junge Menschen auszubilden und der etwa nicht digitalisierte Bereiche - wie etwa Dienstleistungsbereiche - finanzieren kann“, erklärt PRO-GE-Regionalsekretär Markus Melichar.

Neuer Vorsitz

Valon Ajdini wurde zum Landesjugendvorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreter sind Max Gonter und Michael Huber. Ajdini ist Karosseriebautechniker und 20 Jahre alt. Der Loipersbacher war Jugendvertrauensrat bei der Firma Kamper in Eisenstadt und ist jetzt Betriebsrat. „Ich bedanke mich für das Vertrauen, dass mir entgegengebracht wurde. Es ist für mich ein klarer Auftrag, gemeinsam mit meinem Team für die jungen Kolleginnen und Kollegen zu arbeiten“, sagt Valon Ajdini, der neu gewählte PRO-GE-Landesjugendvorsitzende im Burgenland.

Themen umsetzen

Gemeinsam mit seinem Team wird Ajdini jene Themen umsetzen, die heute in Form von Anträgen beschlossen wurden. Neben der Einführung eines Ausbildungsfonds im Burgenland nach Vorarlberger Vorbild wurden auch faire Regelungen in der überbetrieblichen Ausbildung und bessere Bedingungen für Lehrwerkstätten gefordert. Außerdem fordert die PRO-GE Jugend neue Standards für eine moderne Lehrabschlussprüfung oder die Einführung des eigenständigen Pflichtfaches „Politische Bildung“ in Schulen. Es soll mehr Jugendvertrauensräte geben und für diese wird mehr Bildungsfreistellung gefordert, um gewerkschaftliche Weiterbildung absolvieren zu können.
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