27.11.2017, 11:50 Uhr

Oberwarter Aaron Sterniczky setzt sich bei der UNO-Konferenz ein

Aaron Sterniczky (links) mit dem indischen Ökonomen Prof. Ehtesham Abbasi. (Foto: Grüne)

Der Oberwarter ist Mitglied im Landesvorstand der Grünen Burgenland.

OBERWART/BONN. Der Weltklimagipfel tage bis 17. November 2017 in Bonn. Obwohl die frühere Nationalratsabgeordnete Christiane Brunner heuer nicht teilnehmen konnte, waren die Grünen Burgenland dennoch vertreten. Der Oberwarter Aaron Sterniczky nahm als Teil einer internationalen Delegation, die das Green Economics Institute aus Oxford stellte, am Weltklimagipfel in Bonn teil. Damit leistete der Südburgenländer wichtige Hintergrundarbeit bei der UNO-Konferenz.

CO2-Ausstoß radikal senken

Die vertragliche Zusicherung zu erwirken, den weltweiten CO2-Ausstoß radikal und zeitnah zu senken. Das Expertennetzwerk, dem Sterniczky angehört, verfolgt ambitionierte Ziele: „Es gilt, die weltweiten Emissionen ab dem Jahr 2022 auf ein Niveau von zwei Tonnen pro Person zu reduzieren. Dieser Richtwert würde es erlauben, die Vereinbarungen des Klimavertrags von Paris Wirklichkeit werden zu lassen. Erfreulicherweise findet unser Vorschlag die Unterstützung mehrerer Regierungen“, kommentiert Sterniczky. Die Transformation wirkt mutig ist aber machbar. Der durchschnittliche CO2 Ausstoß pro Person liegt aktuell in Österreich bei über sieben Tonnen jährlich.

Stimme für Umweltschutz fehlt

„Gerade jetzt, wo im Nationalrat durch das Fehlen der Grünen die beharrliche und leidenschaftliche Stimme für den Klimaschutz im Parlament fehlt, ist es umso wichtiger, dass wir seitens der Landespolitik weiter treibende Kraft bei der CO2-Reduktion sind“, betont Regina Petrik, Landessprecherin der Grünen „Umso mehr freue ich mich, dass mit Aaron Sterniczky ein in der Sache hochkompetentes Mitglied im Landesvorstand der GRÜNEN mitarbeitet.“
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