22.11.2017, 11:43 Uhr

Tagung der burgenländischen Transportwirtschaft in Oberwart

Roman Eder (li.), Pfarrer Carsten Marx, Bischof Ägidius Zsifkovics, Spartenobmann Martin Horvath, Vizepräsident Klaus Sagmeister, KommR. Ludwig Pall und Spartengeschäftsführer Bernhard Dillhof auf der Tagung der Transportwirtschaft in Oberwart. (Foto: WKO)

Ohne Transport steht die Wirtschaft still.

OBERWART. Daher fand im Messezentrum Oberwart die diesjährige Fachgruppentagung des burgenländischen Güterbeförderungsgewerbes statt. Die Vertreter der burgenländischen Transportwirtschaft forderten faire Rahmenbedingungen für ihr Gewerbe ein.
„Wir sind mit 500 Betrieben und 2.800 Beschäftigten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber im Burgenland. Die Transportwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung des Wirtschaftskreislaufes und der Nahversorgung. Ohne uns steht die Wirtschaft“, eröffnete Roman Eder, Obmann der Fachgruppe Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer, die Tagung.

Unlauterer Wettbewerb

In den letzten Jahren haben die Transportunternehmen sehr unter der unlauteren Konkurrenz aus den östlichen Nachbarländern gelitten, aber auch an „hausgemachten“ Vorschriften wie den „Lkw-Nacht-60er“ auf allen Straßen in Österreich. „Wir fordern daher die Verschärfung von Kontrollen gegen Lohn- und Sozialdumping ausländischer Transporteure und endlich die Aufhebung des unsinnigen „Lkw-Nacht-60ers“. Dieser „Lkw-Nacht-60er“ gefährdet die Verkehrssicherheit, weil andere Verkehrsteilnehmer die Geschwindigkeit des Lkw falsch einschätzen“, richtet Eder einen dringenden Appell an die zukünftige Bundesregierung.

Fahrzeugweihe

Im Rahmen der Tagung gab es zum ersten Mal eine Lkw-Fahrzeugweihe. Die ökumenische Segnung wurde von Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics und Pfarrer Carsten Marx durchgeführt.
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