22.09.2014, 13:03 Uhr

Zwei Millionen Euro für den Tourismus

Die Tourismusstrategie des Landes mit der Orientierung an den fünf Säulen Gesundheit+Wellness, Kultur, Natur, Sport und Wein+Kulinarik zeigt Wirkung. Sie soll nun weiter verfolgt und stärker professionalisiert werden. Einen Schwerpunkt setzte man im Rad- und Naturtourismus.
„Sehr erfreulich sind die positiven Besucherzahlen im Sommer in den bgld. Thermenstandorten. Das bestärkt uns umso mehr weiter in die Qualität zu investieren und die Angebote auszubauen“, so Landesrätin Resetar.

Relounch bei Gesundheit-Wellness-Kur

Ein aktuelles Projekt von Burgenland Tourismus mit der FH Pinkafeld hat einen Relaunch der TOP Angebote im Bereich Gesundheit-Wellness-Kur sowie die Entwicklung einer gesundheitstouristischen Strategie „Gesundheits- und Wohlfühlland Burgenland“ zum Ziel.
Nach einer im Sommer abgehaltenen Kickoff Veranstaltung werden aktuell die Bgld. Betriebe eingeladen, in einer Umfrage ihre Vorstellungen über die zukünftigen Entwicklungen und Ausrichtungen zu diesem Thema einzubringen.

17 Millionen investiert

Die Urlauber schätzen die gute Qualität der Betriebe. Damit diese weiterhin auf einem hohen Niveau gehalten werden kann, müssen die Betriebe ständig in die Qualität investieren.
Durch die Unterstützung von 49 Tourismusbetrieben, die insgesamt rund 17 Mio. Euro investieren und mit rund 2 Mio. Euro aus Tourismusmitteln unterstützt werden, wurden rund 77 neue Arbeitsplätze geschaffen und über 1600 bestehende Jobs im ersten Halbjahr 2014 gesichert.
„Das zeigt, dass der Tourismus auch in schwierigeren Zeiten ein Arbeitsplatz- und Wirtschaftsmotor ist. Um diese Dynamik aufrecht zu erhalten, haben wir das Förderbudget im Tourismus für Klein- und Mittelbetriebe um 300.000 Euro angehoben“, betont Resetar.

Paradiesroute Südburgenland

Auch Radfahren erfreut sich bei den Urlaubern immer größerer Beliebtheit. „Künftig wollen wir uns auf 4 Top Radrouten im Burgenland konzentrieren, die dementsprechend inszeniert werden sollen und mit neu entwickelten Angeboten für Radtrainingslager beworben werden“ hebt Resetar hervor.
Die Top 4 Radrouten im Burgenland sollen der B10 Neusiedlersee Radweg, ein Rundradweg in der Region Rosalia, eine neue Leitrunde im Mittelburgenland und die Paradiesroute im Südburgenland sein.
„Das Burgenland ist mit seinen rund 2.500 Kilometern bestens ausgebauten und beschilderten Radwegen eine der attraktivsten Radregionen Österreichs. Ziel ist es, nicht nur mehr Radfahrer ins Burgenland zu bringen, sondern diese auch in die Ortszentren zu leiten. Dadurch wird die Infrastruktur in den Gemeinden weiter gestärkt und auch die Wertschöpfung erhöht“, so Resetar.
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