HEINRICH BÖLL WÄRE HEUTE 100 JAHRE ALT GEWORDEN!

Meine Ansichten als Clown und Heiler . . . wie hier in Kosovo . . . Heinrich Böll war ein Vorbild . . . ein geistiger Mentor . . .

Ohne Heinrich Böll wäre die Literatur insgesamt viel ärmer gewesen. Sein Wirken und Schaffen, sein unermüdliches politisches Einmischen wurde zu einem Markenzeichen. All-zu-oft klärte er die Menschen auf mit seinen bestechenden Kolumnen zu relevanten Themen, er hatte den differenzierten Blick für das WESENTLICHE. Dass er einen Nobelpreis bekam, war längst überfällig in der damaligen Nachkriegsgeschichte . . . seine Bücher werden heute auch in den Gymnasien gelesen, an den Universitäten bearbeitet, seine Literatur eignete sich für die entsprechenden Filme, die immer wieder das NACHDENKEN implizierte . . . 

Heinrich Böll war eben nicht nur ein Schriftsteller, er gehörte der Gruppe 47 an, war lange Zeit deren Sprachrohr, und später avancierte er in den PEN-Club der Auserwählten, der Außergewöhnlichen . . . sein Gerechtigkeitssinn ist über alle Grenzen hinweg bekannt . . . allerdings hatte seine Heimatstadt Köln ein zwiespältiges Verhältnis zu ihm . . . erst posthum bekam er das Denkmal, zu dem viele den Weg finden, ihm eine Ehre zu erweisen . . .

Liest man seine beherzten Briefe, dann ist man ergriffen von seiner schöpferischen Wortwahl, seiner Fokussierung auf die wesentlichen Aspekte eines menschlichen Daseins . . .

Seine Literatur ist in viele Sprachen dieser Welt veröffentlicht worden, selbst in China lesen die Studenten aus den Hauptwerken und diskutieren lebendig seine Ansichten . . . wenn er Rückzug brauchte, machte er sich auf den Weg nach Irland . . . dort hatte er den notwendigen Abstand und genoss vor Ort die irische Mentalität bis ins kleinste Detail . . . Heinrich Böll nahm viele Schriftsteller bei sich auf, die emigrieren mussten, deren Leben in Gefahr war, er bot ihnen eine zweite Heimat an, damit sie ihr freies literarisches Schaffen fortsetzen konnten . . .

Sein 100. Geburtstag hat meine Gedanken wieder aufgefrischt!!! Ich zünde ihm zu Ehren eine Kerze an . . . und lese über die Weihnachtstage in seine Literatur . . . er fehlt . . . er hat bis heute keinen würdigen Nachfolger gefunden . . . 

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