WEIHNACHTEN ZWISCHEN ANSPRUCH UND WIRKLICHKEIT . . .

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Ob es uns passt oder nicht: WEIHNACHTEN ist eine geballte MACHT und ein riesiger Konsumartikel geworden. Das Fest der Liebe bewegt, aber eben nicht nur die Gemüter, nein, die Kassen klingeln ohne Ende, der Überfluss trieft aus allen Löchern, die Umsatz-Statistiken zeigen uns das wahre Bild des Weihnachtsabschnitts, Geldströme landauf und landab . . .

WEIHNACHTEN bewegt auch die Gemüter, geht auch unter die Haut, dass sich Herzen diesbezüglich auch bewegen, ist schon eher befremdlich geworden. Klischees werden aller Orten bedient, die Musik klingt penetrant in den Ohren, man kann dieses Ereignis gar nicht ignorieren, so aufdringlich sind die Dekorationen, die Farben in ihren Erscheinungsbildern, es glitzert und flimmert in den Läden innen und außen, selbst in den Privat-Haushalten erscheinen die Fensterfronten als "Oktoberfest" in Bayern im Kleinformat . . .

Wie ist das noch auszuhalten, zu ertragen, zu erdulden, es gibt keine Nische mehr, wo es vielleicht die Chance der Natürlichkeit erhalten könnte, alles wird von anderen kopiert oder übernommen, der Wettbewerb ist in vollem Gange . . . wie lange will man diesen Mechanismen noch anhaften ?????

Im geistlichen Sinnen verdrängt fromme Idylle die äußerste Armut und die Geschichtsmacht des Gottessohnes, das FEST der LIEBE ist sentimentalisiert, veräußerlicht und auch kommerzialisiert. Wenn auf dem Adventmarkt in Lienz die Glühweinstände die Auferstehung feiern, das Lebensgefühl zelebrieren, dann hat das gar nichts mit WEIHNACHTEN zu tun, noch nicht einmal der Ansatz des Gedankens kommt da zum Tragen. Der kostbare KERN wird verramscht, wird zum Objekt der immer wiederkehrenden Begierde, die oralen Bedürfnisse stehen hauptsächlich im Vordergrund, die frühkindlichen Defizite treffen sich wieder auf einen BEGRÜSSUNGS-TRUNK.

Sollte uns die MENSCHWERDUNG GOTTES noch tangieren, müssten wir uns anders verhalten, müssten mehr in uns selbst hinein horchen, mehr an uns selbst arbeiten, den Respekt mehr bekunden vor diesem Ereignis. Das Wohlwollen wird vorgeschoben, wird zum Aufhänger gemacht, die Währung LIEBE ein Stück weit pervertiert. Die viel zitierte Zuwendung in den Familien wirkt aufgesetzt, wirkt hölzern, das Geschenkeausteilen hat einen schmierigen Beigeschmack.

Angesicht der hochgefahrenen WELT-KATASTROPHEN soll das WEIHNACHTSFEST Ruhe und Gelassenheit bringen, doch weit gefehlt, in dieser Zeit trennen sich Menschen, gibt es zusätzliche Suizide, sind die Alkohol-Exzesse deutlich höher als sonst, gibt es mehr Tränen über das ERLEBTE. Die Konventionen könnten das Ding des WEIHNACHTSFESTES retten, doch sie wirken ausgelutscht, brüchig, haben an Kraft verloren . . . es müssten neue entstehen, doch dazu mangelt es an der notwendigen Bereitschaft über den eigenen Schatten zu springen . . .

Die WEIHNACHTS-STRATEGIEN werden jedes Jahr neu erfunden, neu justiert, das LÜGEN hat an diesem FEST der LIEBE Hochkonjunktur, der Zauber wird entzaubert und die HOFFNUNG hat keine Wirkung mehr . . .

Gönnen wir dem FEST eine konstruktive Auszeit . . . eine Zeit des Nachdenkens, für einen NEU-ANFANG . . . kommen wir endlich zur BESINNUNG, schauen wir hin, was es alles gibt, was möglich ist . . . die GEWALT hat sich gemeldet sowohl hier als auch dort . . . das ERSCHRECKEN setzt sich fort . . . WEIHNACHTEN hätte etwas anderes verdient!!!!!!

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