Coronavirus Maßnahmen
Coronavirus: Regelungen der Katholischen Kirche in Tirol

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat auch die Katholische Kirche wichtige Regelungen getroffen. Bei uns bleiben die Kirchen für Gläubige bis Montag, 18. März, geöffnet und auch die Messfeiern werden abgehalten - jedoch mit Teilnahmebeschränkungen. Anschließend werden Gottesdienste österreichweit ausgesetzt.
  • Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat auch die Katholische Kirche wichtige Regelungen getroffen. Bei uns bleiben die Kirchen für Gläubige bis Montag, 18. März, geöffnet und auch die Messfeiern werden abgehalten - jedoch mit Teilnahmebeschränkungen. Anschließend werden Gottesdienste österreichweit ausgesetzt.
  • Foto: pixabay/TheDigitalArtist
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Die Katholische Kirche reagiert auf die am 10. März getroffenen staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Vorerst gilt bis Montag, 16. März, unter anderem eine Limitierung der Messbesucher und Besucherlimit für Begräbnisse. Anschließend werden Gottesdienste österreichweit ausgesetzt.

Regelungen der Katholischen Kirche in Tirol zur Coronavirus Eindämmung

OSTTIROL/TIROL. Die Bundesregierung beschloss am 10. März ein strenges Maßnahmenpaket zur Eindämmung des Coronavirus. Im Zuge dessen reagierten zahlreiche Veranstalter auf die neuen Richtlinien und Vorsichtsmaßnahmen.

Auch die Katholische Kirche reagierte wenige Stunden später. Generalvikar Florian Huber informierte in einem Schreiben über die Maßnahmen der Diözese Innsbruck im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus.

Gottesdienste werden österreichweit ausgesetzt

Ab Montag, 16. März, werden die Gottesdienste österreichweit weitgehend ausgesetzt.
Die Vertreter der anerkannten Religionsgemeinschaften in Österreich und Mitglieder der Bundesregierung haben sich am Donnerstag Vormittag zu einem Gespräch getroffen. Die Regierung legte den Kirchenvertretern die Expertise und jüngsten Erkenntnisse zum Coronavirus vor, weitgehende Maßnahmen zur Eindämmung der Ansteckungsgefahr wurden vereinbart.

So wurde aufgrund der aktuellen Situation gemeinsam vereinbart, dass im gesamten Bundesgebiet öffentliche Gottesdienste und Versammlungen ab Montag, 16. März,  weitestgehend ausgesetzt und kirchliche Familienfeiern wie Taufen und Hochzeiten verschoben werden. Die vereinbarten Maßnahmen dienen dem besonderen Schutz der älteren und besonders gefährdeten Menschen und sollen für die nächsten Wochen Gültigkeit haben.”

Vorerst gelten bis Montag, 16. März, folgende Regeln:

Gottesdienste
Für alle Gottesdienste, die bis Montag noch gefeiert werden, gelten folgende Maßnahmen:
- Die Kommunion wird als Handkommunion gereicht
- Verzicht auf Weihwasser im Weihwasserbecken
- Kein Handschlag zum Friedensgruß
- Kollekte nur mit Sammelkorb beim Kirchenausgang
- Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Personen begrenzt, wobei auf die Einhaltung der Begrenzung genauestens zu achten ist.

Beerdigungen
Beerdigungen sind im kleinen Kreis anzuhalten.  Begräbnisgottesdienste mit größerer Beteiligung können zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Veranstaltungen

Zum Beispiel Fastenaktionen, Pfarrfeste, Fortbildungen, etc..  mit einer erwarteten Teilnehmerzahl von mehr als 100 Personen dürfen aktuell nicht durchgeführt werden. Sie sollen, wenn möglich, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben oder abgesagt werden.
Die Bildungshäuser der Diözese Innsbruck können Veranstaltungen mit weniger als 100 Teilnehmern durchführen.

Weitere Regelungen:

Alten- und Krankenpflege
Der Dienst an Kranken und an den Bewohnerinnen und Bewohnern der Alten- und Pflegeheime durch die Klinik- und Altenseelsorge wird bis auf weiteres aufrechterhalten.

Caritas-Haussammlung

Der Caritasdirektor Georg Schärmer hat am 10. März dazu aufgerufen, die Caritas-Haussammlung zu ‚pausieren‘. Diese können, sollte es keine anderen behördlichen Auflagen geben, gegebenfalls bis Ende April verlängert werden.

Info-Hotline der Diözese
Die Diözese Innsbruck wird eine eigene Info-Hotline einrichten, um konkrete Fragen rund um die Durchführung von Gottesdiensten und Veranstaltungen in den Pfarren zu beantworten. Die Info-Hotline wird von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Seelsorgeamtes und des Generalvikariats zu den Bürozeiten von 8-17 Uhr besetzt sein.

Autor:

Sabine Oblasser aus Osttirol

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