Dekanatsjugend Osttirol
Digitaler Rundgang der Not in Lienz: hinsehen – zuhören – mitmachen

Die TeilnehmerInnen am Projekt "Rundgang der Not" - SchülerInnen des Aufbaulehrgangs für wirtschaftliche Berufe der Dominikanerinnen Lienz und der HLW Lienz.
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  • Die TeilnehmerInnen am Projekt "Rundgang der Not" - SchülerInnen des Aufbaulehrgangs für wirtschaftliche Berufe der Dominikanerinnen Lienz und der HLW Lienz.
  • Foto: Dekantsjugend Lienz
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OSTTIROL. Im Rahmen des österreichweiten Sozialprojektes "72 Stunden ohne Kompromiss" wurde in den letzten Tagen von den SchülerInnen des Aufbaulehrgangs für wirtschaftliche Berufe der Dominikanerinnen Lienz und der HLW Lienz ein Rundgang der Not geplant und erarbeitet. Das Projekt sollte auf Beratungseinrichtungen in Lienz aufmerksam machen und Unterstützungsangebote in verschiedenen Lebenslagen aufzeigen. Bei der Projektarbeit wurden die Jugendlichen von Michaela Huber (Caritas Lienz) und Petra Egger (Dekanatsjugend Lienz) begleitet und tatkräftig unterstützt.

Organisationen im Bezirk

Es wurden zehn Institutionen ausgewählt, die der Projektgruppe besonders wichtig erschienen: die Notschlafstelle, die Dekanatsjugend, die Selbsthilfe Tirol, Neustart, Solali, das Frauenzentrum, die Caritas, die Mannsbilder, das Rotes Kreuz und das Eltern-Kind-Zentrum. Drei Tage lang wurde mit den Organisationen zusammengearbeitet, um die Projektaufgaben zu erfüllen und die Arbeit der Jugendlichen zu präsentieren.

Die Gestaltung der Projekttage:

Jeden Morgen wurde der Tag mit einem gemeinsamen Frühstück gestartet, mittags kochten sie gemeinsam das Mittagessen und erlebten so Gemeinschaft von früh bis spät.

1. Tag: Nach dem gemeinsamen Kennenlernen stellten die Projektleiterinnen Michaela und Petra die Projektarbeit vor. Die Institutionen wurden ausgewählt, die Aufgaben verteilt. Dann wurde telefonisch Kontakt mit den Organisationen aufgenommen und die Beteiligungseinwilligungen eingeholt. Bei einer Videokonferenz mit Innsbruck und anderen ProjektteilnehmerInnen, die in anderen Regionen Tirols solche Rundgänge der Not erarbeiteten, wurden weitere hilfreiche Tipps gesammelt.

2. Tag: Die Schwerpunkte am zeiten Tagen waren ein weiteres Sammeln von Informationen, Interviews mit Institutionen, persönliche Kontakte mit ausgewählten Organisationen, Fotomaterial verarbeiten, immer wieder Austausch in der Projektgruppe und Ist-Stand erfassen. Weiters wurden auch die Einladungen und eine Broschüre gestaltet.

3. Tag: Am letzten Tag kam Radio Osttirol zum Interview bei der Projektgruppe vorbei. Die SchülerInnen machten noch letzte Schliffe am gesammelten Material bevor sie die Daten, Standorte und Fotos der Institutionen in die App einspielen konnten. Vorallem die App stellte sich als Herausforderung dar, wurde aber von den SchülerInnen hervorragend gemeistert. Letzte Vorbereitungen für die Präsentation am Samstag wurden getroffen.

Es gibt uns ein gutes Gefühl, für die Gesellschaft aktiv geworden zu sein.

Sabrina und Jasim von der Projektgruppe 72h Lienz

Bereitstellung der App und geführter Rundgang

Die App kann mittels QR-Codes herunterladen werden und der Rundgang so individuell und jederzeit unabhängig gegangen werden. Es gibt auch die Möglichkeit einen geführten Rundgang zu machen. Dafür kontaktiert man Michaela Huber von der Caritas Lienz, die dann den Zeitpunkt für die Führung vereinbart.

Der Rundgang der Not in Lienz hat den Jugendlichen ins Bewusstsein gerückt, dass es wichtig ist hinzusehen, zuzuhören und mitzumachen. Dies wollen sie mit ihrem gelungenen Projekt auch anderen Menschen ermöglichen.

Der Rundgang ist für alle Altersgruppen geeignet, vor allem für Schulklassen, Firmgruppen, Pfarrgemeinderäte und alle Interessierten.

Die TeilnehmerInnen am Projekt "Rundgang der Not" - SchülerInnen des Aufbaulehrgangs für wirtschaftliche Berufe der Dominikanerinnen Lienz und der HLW Lienz.
Das diesjährige Sozialprojekt wurde von Michaela Huber (Caritas Lienz) und Petra Egger (Dekanatsjugend Lienz) begleitet und tatkräftig unterstützt.
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