Ostern 2019
Aus der Sicht eines Clowns und Heilers . . .

Das Fest der Auferstehung Jesu Christi hat viele Gesichter. Leiden, Sterben und Auferstehung sind Geschwister, sie rufen mit unterschiedlichen Gedanken die Leidensgeschichte auf, ich kann nicht wirklich eine Freudenzeit erkennen, die sich danach erstreckt bis einschließlich Pfingsten . . . sollte der Herr tatsächlich auferstanden sein . . . müsste sich doch die Gewissheit erfüllen, dass hier besondere Mächte mitgewirkt haben, d. h. wir alle hätten diese Chance auch, nach unserem Tod auch so etwas wie eine Reinkarnation zu erleben, und diese als Auftrag und Sinnfindung zu erkennen: wir bräuchten uns keine Sorgen machen, denn wir dürften uns immer wieder bewähren, das Leben als ewigen Segen zu begreifen!

Die vor dem Ereignis des Osterfestes fest-gelegene Fastenzeit hat eine große Bedeutung, auf bestimmte Gewohnheiten zu verzichten, mehr auf die innere Befindlichkeit zu achten, sich einzuschränken, mehr der Atmung sein Augenmerk schenken, an andere denken, die Welt-Probleme erkennen, der Erde seine Demut beweisen . . . wenn das Osterfest zu einem Event mutiert, weil eine ganze Dorfgemeinschaft den Ort schmückt, jeder seinen Garten mit Ostereiern drapiert, dann ist das eine fragliche Umsetzung unserer Menschlichkeit, die selbst zum Osterfest dem KITSCH statt dem Glauben zu huldigen, dem Konsum gehorcht und den Markt damit reguliert . . .

Ostern ist eine gute Gelegenheit, politisch seine Präsenz zu zeigen, das beweisen die Ostermärsche mit ihren Anliegen, mit ihren Forderungen, die Welt braucht mehr von diesen Initiativen, denn inzwischen haben wir den normalen Zugang zur Kirche und dem Glauben ein anderes Bild aufgebaut, frönen das Grillen im Garten, reisen durch die Welt, oder lassen uns die Regeln der Kirche auf dem Petersplatz in Rom erklären . . . die KIRCHE ist auch eine SUCHENDE, die viel verspielt hat, die in sich selbst verliebt ist, die glaubt, nur sie allein hat die Weisheiten des Lebens für sich gepachtet!!! Das ist ein Trugbild!! Ostern in der KUNST hat noch Chancen, allerdings sind die Künstler ein wenig aus der Übung gekommen, suchen nach der ultimativen Befreiung ihrer enggefassten Sichtweise . . . 

Die Erde ist ein edler Stern . . . und diesen Stern müssen wir alle bewahren durch unseren beherzten Einsatz, durch Tatkraft, sich an diesem Prozess zu beweisen . . . nichts geschieht von allein, nichts fällt vom Himmel, nichts ist von uns allein gedacht, alles ist von allen hergestellt, auch das Böse und Schlechte . . . hier könnte mehr HUMOR, mehr LIEBE eine Entlastung bringen, das malträtierte Osterfest wäre dankbar!!!

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