20 Jahre für den Kinderschutz

Die Mitarbeiter des Kinderschutzzentrums: Janette Burgstaller, André Schmid (Familienberatung) und Susanne Ebner (v.l.)
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  • hochgeladen von Claudia Scheiber

Seit nunmehr 20 Jahren gibt es im Bezirk das Kinderschutzzentrum Lienz. Hier erhalten Kinder und Jugendliche, die Opfer von Gewalt geworden sind, Hilfe, Beratung, Begleitung und Therapie durch ausgebildete Fachkräfte.
Die Notwendigkeit dieser Einrichtung belegen die Zahlen der vergangenen Jahre. Im Jahr 2006 wurden in Lienz insgesamt 460 Beratungsgespräche durchgeführt, 2013 liegt die Zahl bereits bei 1.091 Beratungen. Ähnlich verhält es sich auch bei den Klientenzahlen die sich von 75 (2006) auf 267 (2013) mehr als verdreifacht haben.

Professionelle Hilfe

"Kinder und Jugendliche, die sexuelle, körperliche oder seelische Gewalt erfahren haben, brauchen einen sicheren und geschützten Rahmen, in dem sie über das Erlebte sprechen und es in weiterer Folge verarbeiten können. Das alles versuchen wir den Betroffenen zu bieten", erklären die Mitarbeiterinnen Susanne Ebner und Janette Burgstaller, beide ausgebildete Psychologinnen. Das Team in Lienz, zu dem auch der Sozialarbeiter André Schmid (Familienberatung) gehört, arbeitet dafür eng mit diversen Institutionen und Behörden zusammen. Auch dem Umfeld der Betroffenen wird in der Einrichtung Hilfe angeboten.

Hinschauen und helfen

Soziallandesrätin Christine Baur sprach bei der 20-Jahr-Feier über die Bedeutung der Institution in Lienz: "Es ist wichtig, dass ein Bewusstseinswandel stattfindet und dass Themen wie Gewalt an Kindern und Jugendlichen enttabuisiert werden. Ich bin froh, dass Betroffene hier seit 20 Jahren eine Anlaufstelle haben, wo ihnen geholfen wird".
Auch die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik unterstrich die Notwendigkeit der Einrichtung in der "hingeschaut und geholfen wird" und dankte dem Team sowie der Geschäftsführerin des Tiroler Kinderschutzes, Karin Hüttemann, für ihr Engagement.

Autor:

Claudia Scheiber aus Osttirol

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