200 Mann kämpften gegen Waldbrand

Der Brand breitete sich auf eine Fläche von ca. 7 Hektar aus ehe er unter Kontrolle gebracht werden konnte.
  • Der Brand breitete sich auf eine Fläche von ca. 7 Hektar aus ehe er unter Kontrolle gebracht werden konnte.
  • Foto: FF St. Jakob
  • hochgeladen von Hans Ebner

ST JAKOB. Am Samstag wurde der Leitstelle Tirol ein Waldbrand in der Seebachalm in St. Jakob gemeldet. Auf einer Seehöhe von ca. 1900 Meter wollte ein Mann einen Haufen von Almrosenstauden verbrennen. Durch den Wind geriet der Brand außer Kontrolle.
Um 14.13 Uhr erfolgte die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren St. Jakob und St. Veit. Zeitgleich wurde ebenfalls der Hubschrauber des BMI angefordert. Bei einem Erkundungsflug mit der Einsatzleitung wurde, aufgrund starken Windes, extreme Brandausbreitung festgestellt. Der Einsatzleitung war sofort klar, dass weitere Hubschrauber über die Landeswarnzentrale nachzufordern sind, um den Brand in den Griff zu bekommen. Bis zum Eintritt der Dunkelheit konnte durch die beiden Hubschrauber Libelle und Heli Tirol der Brand auf ca. 7 Hektar eingegrenzt werden. Durch das rasche Eingreifen der FF St. Jakob, St. Veit und der Mithilfe der Flughelfer des Bezirksfeuerwehrverbandes und der FF Prägraten mit Tankanhänger konnte eine Ausbreitung verhindert werden. Am ersten Tag standen 60 Mann der Feuerwehren sowie 6 Flughelfer im Einsatz und es wurden 120 Löschflüge durchgeführt.
Am Sonntag konnte rückten die Einsatzkräfte wieder aus. Über die Nachtstunden hatte sich der Brand, trotz sehr starken Westwindes, nicht weiter ausgebreitet. Die Mannschaften waren noch den ganzen Tag mit der Beseitigung der verschiedenen Brandherde beschäftigt. Erst gegen 17.30 Uhr konnte die Einsatzleitung das Kommando "Brand aus" geben.

200 Mann im Einsatz

Im Einsatz standen die FF St. Jakob, die FF St. Veit, der Flugdienst Nikolsdorf, die Flughelfer des Bezirkes, die FF Prägraten (Tankanhänger), Personal der Feuerwehrbezirkszentrale Lienz, das Bezirksfeuerwehrkommando, die Gemeindeeinsatzleitung, Bezirksforstinspektion und das Rote Kreuz Defereggental.
Um einen Austausch der erschöpften Einsatzkräfte vorzunehmen zu können wurden zusätzlich die FF Hopfgarten, Huben und Matrei alarmiert. Insgesamt standen rund 200 Mann im Einsatz.

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