Alkohol-Geschichte soll Jugendliche abschrecken

Die Fahrschüler verfolgten aufmerksam die Schilderungen von Martin S. und nutzten die Gelegenheit für Fragen.
  • Die Fahrschüler verfolgten aufmerksam die Schilderungen von Martin S. und nutzten die Gelegenheit für Fragen.
  • Foto: Fahrschule Greiderer
  • hochgeladen von Claudia Scheiber

Verkehrsunfälle sind bei unter 25-Jährigen immer noch die Todesursache Nummer eins. Mit dem Projekt „Close to“ will man Einfluss auf das Risikoverhalten nehmen. Das von der Grazer Forschungsgesellschaft Mobilität durchgeführte Projekt wird österreichweit in Fahrschulen umgesetzt. Auch die Lienzer Fahrschule Greiderer beteiligt sich seit mehreren Jahren an dieser wichtigen Aktion.
„Mit innovativen, aber auch ungewöhnlichen Methoden wollen wir die jungen Leute zu verantwortungsvollen Verkehrsteilnehmern ausbilden“, so Fahrschulbesitzerin Elisabeth Greiderer.

Martin S. aus Salzburg erzählt FahrschülerInnen seine Geschichte im Rahmen des Projektes "Close to" und war kürzlich auch in der Fahrschule Greiderer zu Gast: „Ich hatte bereits untertags etwas getrunken und am Abend war ich mit Freunden beim 1-Euro-Trinken. Meine Freundin machte dann am Abend am Telefon mit mir Schluss, das wollte ich persönlich klären und fuhr zu ihr. Nachdem ich von ihr weg nach Hause fuhr, kam ich kurz vor meinem Zuhause ins Schleudern und blieb quer auf der Straße stehen. Kurze Augenblicke später konnte ein Taxi nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte auf meinen Wagen. In dem Taxi befanden sich drei Fahrgäste, die nach dem Aufprall bewusstlos waren. Der Fahrer hatte sich die Nase gebrochen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, wurde ein Alkoholschnelltest durchgeführt, welcher 0.66 Promille bei mir anzeigte. Die drei Insassen hatten Gott sei Dank „nur“ Prellungen und Schürfwunden.“
Martins Auto hatte Totalschaden, er erhielt eine Führerscheinsperre für 6 Monate und ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die Richterin bot ihm eine Diversion an. Einstweilen entstanden Kosten von knapp 2.800 Euro sowie sein zerstörtes Auto, Versicherungsregress von 22.000 Euro kommt noch, sowie Gerichts- und Rechtsanwaltskosten.
„Ich will verhindern, dass andere einen solchen Fehler machen“ erklärt Martin S. seine Motivation, Fahrschülern seine Geschichte zu erzählen.

Autor:

Claudia Scheiber aus Osttirol

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