Genanalysen liegen vor
Bestätigungen und neue Wolfsrisse in Osttirol

Die Risse in Osttirol gehen auf das Konto von Wölfen aus der italienischen Population.
  • Die Risse in Osttirol gehen auf das Konto von Wölfen aus der italienischen Population.
  • Foto: pixabay
  • hochgeladen von Hans Ebner

Einmal mehr liegen DNA-Befunde für Schafsrisse in ganz Tirol vor und bestätigten den bereits geäußerten Wolfsverdacht. So wurden anhand von Rissen in Osttirol, im Tiroler Oberland und im Brixental vom Juli dieses Jahres erneut Wölfe nachgewiesen.

TIROL/OSTTIROL. In Osttirol wurden der Behörde in den vergangenen Tagen weitere Risse gemeldet auf einer Alm in Außervillgraten gemeldet. Die Abklärungen dazu laufen.
In Summe sind derzeit rund 250 von Großraubtieren gerissene Schafe bekannt. Zahlreiche Schafhalter und Almbewirtschafter haben sich aufgrund der Wolfspräsenz dazu entschlossen, ihre Tiere zurück in die Ställe zu bringen. Das Land Tirol geht nach ersten Meldungen davon aus, dass in ganz Tirol von rund zehn Almen mehr als 2.000 Schafe ins Tal gebracht wurden oder demnächst werden. Weitere Almen könnten folgen. Genaue Zahlen werden erst nach Ende der Almsaison vorliegen.

Von Neustift nach Matrei

In Osttirol, von wo der Behörde mittlerweile Meldungen von mehr als 65 toten und zahlreichen vermissten Schafen vorliegen, wurden bei Rissen in Außervillgraten vom 26. Juli, in Prägraten vom 23. und 16. Juli sowie einer verletzten Ziege in Assling vom 10. Juli und einem toten Schaf vom 12. Juli jeweils ein Wolf aus der italienischen Population nachgewiesen. Für Osttirol liegt nun auch das erste Ergebnis der Untersuchungen zur Bestimmung des Individuums, die Genotypisierung, vor. Jener Wolf, der am 4. Juli in Hopfgarten zwei Schafe gerissen hatte, wurde im Mai dieses Jahres bereits in Neustift im Stubaital und in Trins genetisch nachgewiesen.
Kein Ergebnis zur Identifikation des Individuums haben die genetischen Untersuchungen der DNA-Proben in Matrei am 10. und 17. Juli, in Assling am 6. Juli und Außervillgraten am 5. Juli nachgewiesenen Wölfen erbracht.

Im Zuge der Rissbeurteilung werden im Sinne einer kriminalistischen Spurensicherung Proben entnommen. Die Qualität des dabei gewonnenen, nicht sichtbaren genetischen Materials ist jedoch oft nicht ausreichend für die Bestimmung des Einzeltieres.

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