Corona
Großes Interesse an gratis Selbsttests

Die gratis Schnelltests für daheim waren in Osttirols Apotheken schnell vergriffen.
  • Die gratis Schnelltests für daheim waren in Osttirols Apotheken schnell vergriffen.
  • Foto: Symbolbild: Pixabay/Alexandra Koch
  • hochgeladen von Claudia Scheiber

Die kostenlosen Selbsttests für zuhause waren in Osttirols Apotheken innerhalb weniger Tage vergriffen.

OSTTIROL. Mit den gratis Corona-Selbsttests für zuhause sollte eine zusätzliche niederschwellige und kostenlose Möglichkeit ins Leben gerufen werden, das Testangebot noch weiter zu verstärken. Seit Montag, 1. März, sind diese Tests österreichweit in den Apotheken erhältlich. Das Angebot gilt für krankenversicherte Personen ab 15 Jahren, aber vorerst nur für jene, die sich nicht von der Elektronischen Gesundheitsakte ELGA abgemeldet haben. Pro Person und Monat sollen fünf kostenlose Tests zur Verfügung stehen. Diese können ganz einfach selbst daheim durchgeführt werden. Sie gelten allerdings nicht als Eintrittstests, etwa für körpernahe Dienstleistungen, sondern sind lediglich für die Eigenkontrolle gedacht.

2.000 Tests pro Apotheke

Auf Nachfrage bei einigen Osttiroler Apotheken, wie das Angebot denn in der ersten Woche angenommen wurde, stellte sich schnell heraus: Wer hier zu langsam war, hatte Pech. Die am Programm teilnehmenden Apotheken wurden mit jeweils 2.000 Tests ausgestattet, die in Fünferpacks abgepackt und mit einer Kopie der Gebrauchsanweisung versehen wurden. Somit konnten pro Apotheke 400 Personen mit den Selbst-Tests bedient werden.

Fehlende Informationen

"Uns wurden die Tests regelrecht aus den Händen gerissen. Bereits am zweiten Tag waren alle weg", berichtet Stefan Pickl von der Tauernapotheke in Matrei. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch in der Franziskus Apotheke in Lienz und in der Marien-Apotheke in Sillian. Dort wurden die letzten Gratis-Tests am 3. März, also am dritten Tag ausgegeben.  "Es gab und gibt laufend Anfragen von Kunden. Da wir aber keine konkreten Informationen haben, wann es Nachschub geben wird, müssen wir sie auf unbestimmte Zeit vertrösten", erklärt Wolfgang Truger, Chef der Marien-Apotheke.
Die Tatsache, dass es keine klaren Informationen bezüglich weiterer Test-Lieferungen gibt, stößt besonders dem Matreier Apotheker Stefan Pickl sauer auf: "Vieles, was an Aktionen und Programmen vom Staat kommt, funktioniert nicht. Der Bund ist einfach kein Logistikdienstleister."

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