Heutrocknen so wie früher

2Bilder

Heumandln und Schwedenreiter statt Siloballen im Villgratental. Nur mehr ganz vereinzelt finden sich Jahrhunderte alte Heutrocknungstechniken wie etwa im Villgratental, das zu den ursprünglichsten Natur- und Kulturlandschaften der Alpen zählt. “Die bergbäuerliche Landwirtschaft behauptet selbstbewusst ihren Platz in einem Konzept, das dem Massentourismus ganz einfach den Rücken zukehrt”, heißt es in einem Tourismusprospekt.
Hier finden sich vor allem zwei ursprüngliche Trocknungsmethoden: Die “Schwedenreiter” bestehen aus Drähten, die zwischen Holzstangen gespannt werden. Auf die Drähte wird dann das Gras abhängend gelegt und getrocknet. Die “Heumandeln”, auch “Heureiter” oder “Heinzen” genannt, sind Holzgestelle, auf denen frisch geschnittenes, abgetrocknetes Gras zum vollständigen Trocken aufgehängt wird. Sie bestehen aus einem rund zwei Meter langen Pfahl, der in den Boden eingeschlagen wird und aus drei bis vier Querstäben, auf denen das Gras aufgehängt wird.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen