Rotes Kreuz Osttirol
„In der Krise zeigt sich, was in uns steckt“

Auch in  der Screeningstraße in der  Dolomitenhalle gibt es für das Rote Kreuz viel zu tun.
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  • Auch in der Screeningstraße in der Dolomitenhalle gibt es für das Rote Kreuz viel zu tun.
  • Foto: RK Osttirol
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Nach einem Jahr mit dem Coronavirus und seinen allgegenwärtigen Auswirkungen zieht das Rote Kreuz Osttirol eine Bilanz.

OSTTIROL. "Als größte humanitäre Hilfsorganisation des Landes, sehen wir es als unseren Auftrag und unsere Pflicht, entsprechend zu kooperieren und zu reagieren. Wir haben die Möglichkeit, im Krisenfall rasch hunderte trainierte und erfahrene Hilfskräfte und Hilfsmittel zu mobilisieren. Die meisten unserer Aufgaben zählen zur kritischen Gesundheitsinfrastruktur. Also ist es unsere Aufgabe, die Bevölkerung und in diesem Fall auch die Behörde entsprechend zu unterstützen", fasst der Osttiroler RK-Geschäftsführer Stephan Hofmann zusammen.

Dies stellt den Regelbetrieb natürlich vor zusätzliche Belastungen. Einerseits müssen vorgeschriebene Maßnahmen im täglichen Umgang mit Patienten und Klienten eingehalten werden, aber auch die Sicherheit unter den Kollegen muss gewährleistet bleiben. So gibt es von Beginn an eigene Regelungen im Umgang mit Patienten, bei Transporten, bei der Übergabe in Krankenanstalten oder Ambulanzen. Dies alles bedeutet einen unglaublichen Mehraufwand an Fahrzeugen und Personal, bzw. große Rücksichtnahme und Anstrengungen bei der Dienstplanerstellung und Transporteinteilung.

Vorsorge-Maßnahmen und Empathie

"Im Frühjahr letzten Jahres haben wir einigen älteren, freiwilligen Mitarbeitern nahegelegt, sich, risikobedingt, vorübergehend aus ihrem Dienst zu karenzieren, was von Einzelnen dann leider als 'diskriminierend' empfunden wurde. Andere haben dafür Mehrarbeit geleistet bzw. mussten ihren Zivildienst verlängern. Sehr erfreulich erwies sich in dieser Zeit, dass sich nach einem öffentlichen Aufruf, zahlreiche Personen zur freiwilligen Mitarbeit gemeldet haben", schildert Hofman.

Manches bleibt „auf der Strecke“

Versammlungen, Sitzungen und Besprechungen laufen in der Regel digital ab. Nur für Pflicht-Fortbildungen gibt es unter bestimmten Voraussetzungen Mitarbeiter-Schulungen, damit die Qualität der Dienstleistungen gesichert bleibt.
"Besonders betroffen macht uns, dass wir die Rotkreuz-Jugendarbeit praktisch auf Null setzen mussten. Es gab zwar einige Online-Treffen und sogar kleine Schulungen, aber viel schmerzvoller war, dass vorerst alle Bewerbe und Veranstaltungen rund um die Rotkreuz-Jugend abgesagt bzw. auf längere Zeit verschoben wurden. Auch unsere Soziale Servicestelle war in den vergangenen Monaten besonders gefordert bzw. gefragt, weil spezielle soziale Notlagen plötzlich überhandnahmen und die psychosoziale Betreuung ein ganz besonderes Anliegen wurde. Hier stehen unsere speziell geschulten Mitarbeiter jedenfalls im Volleinsatz. Eigentlich ist Eigenlob in Zeiten wie diesen wenig angebracht, aber wir können behaupten „In der Krise sind wir stark“ – Und das ist es, was unsere Mitarbeiter ausmacht", so Hofmann.

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