Neuheit
Lienz hat nun eigenen Fair-Trade-Städtekaffee

Kaffeeröster Andreas Moser, Claudia Stefan-Möst (Stadtgemeinde Lienz), Umweltausschuss-Obfrau Gerlinde Kieberl, Maria Kraler (Obfrau Verein Trikont) und Andrea Pribil (Geschäftsführerin Weltladen Lienz)
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  • Kaffeeröster Andreas Moser, Claudia Stefan-Möst (Stadtgemeinde Lienz), Umweltausschuss-Obfrau Gerlinde Kieberl, Maria Kraler (Obfrau Verein Trikont) und Andrea Pribil (Geschäftsführerin Weltladen Lienz)
  • Foto: Stadt Lienz/Lenzer
  • hochgeladen von Hans Ebner

Die Sonnenstadt Lienz ist eine Kaffeegenuss-Stadt. Passend dazu kreierten die Verantwortlichen des Vereins „Trikont Weltladen Lienz“ gemeinsam mit Kaffee-Röster Andreas Moser einen Lienzer Fair-Trade-Städtekaffee.

LIENZ. Passend zum Weltkaffeetag am 1. Oktober präsentiert der Verein Trikont Weltladen Lienz, in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Lienz und dem Mocafe in Lienz, den Städtekaffee „Der fairlockende Unholde“.
Dabei handelt es sich um eine speziell für die Stadt und die Region kreierte Kaffeemischung, mit einer dazu passenden Verpackung und Etikettierung. Geröstet von einem Röster vor Ort, können heimische Kaffeegenießer und Konsumenten sowie Touristen verstärkt auf den fairen Handel aufmerksam gemacht werden.

Geboren wurde die Idee des Fair-Trade-Städtekaffees bereits vor einem Jahr, als Verantwortliche von der Partnerfirma „EZA“, die Akteure des Vereins Trikont Weltladen Lienz, darauf aufmerksam machten. Schnell reifte bei den Lienzer Vereinsmitgliedern der Entschluss: „Das machen wir auch".
Doch welche spezielle Mischung verkörpert das Lebensgefühl der Sonnenstadt Lienz am genussvollsten? „Wir verkosteten im Vorfeld Unmengen verschiedener Kaffees und Mischungen, wobei sich unabhängige Tester einheitlich für die jetzt verwendete Mischung aussprachen“, erklärt Andrea Pribil, Geschäftsführerin vom Weltladen Lienz. Diese besteht zu 100 % aus edelster Hochland-Arabica-Bohne.

Fair Trade

Ein Teil des Rohkaffees stammt aus Mexico von der „Cooperative ISMAM“. Das Anbaugebiet liegt zwischen 1.200 und 1.800 Höhenmetern. Der zweite Bestandteil wird aus Rohkaffee aus Guatemala gewonnen. Genauer gesagt von der „Cooperative CIASFA“. Hier liegt das Anbaugebiet zwischen 1.000 bis 1.800 Höhenmetern. „Sämtliche Bohnen wurden von im abgeschiedenen Hochland von indigenen KleinbäuerInnen handgepflückt, nass aufbereitet und sonnengetrocknet“, betont Maria Kraler, Obfrau vom Verein Trikont Weltladen Lienz.
Durch die kleinbäuerlichen Strukturen liegen die Kaffeepflanzen natürlich in den Wald eingebettet, der die nötige Beschattung spendet. „Vom Anbau bis zur Ernte, über das Schälen der Kaffeekirschen, der Fermentation bis hin zum Waschen und Trocknen der Kaffeebohnen geschieht alles vor Ort“, so Kraler. Geröstet werden die Kaffeebohnen dann in Lienz, in der Kaffeerösterei von Andreas Moser vom Mocafe.

Geben wird es den „Unholden“ in ganzer Bohne jeweils in 250 Gramm- bzw. 500 Gramm-Packungen. Die Verpackung ist aluminiumfrei und gewährleistet volles Aroma. Die Etiketten wurden von einem heimischen Gemeinwohlökonomiebetrieb gedruckt und von Mitarbeitern des Weltladen Lienz händisch aufgeklebt.
Ebenfalls aus der Region stammt der Name für die edle Mischung. Die Bezeichnung „Der fairlockende Unholde“ steht für die jahrhundertealte Bezeichnung der schroffen Berge der Lienzer Dolomiten und wurde in Zusammenarbeit mit einer Schulklasse der HAK Lienz, einer Fair-Trade-Schule, aus der Taufe gehoben.

Kaffeeröster Andreas Moser, Claudia Stefan-Möst (Stadtgemeinde Lienz), Umweltausschuss-Obfrau Gerlinde Kieberl, Maria Kraler (Obfrau Verein Trikont) und Andrea Pribil (Geschäftsführerin Weltladen Lienz)
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