Auszeichnung
Mobilitätssterne für drei Osttiroler Gemeinden

Mobilitätslandesrätin Ingrid Felipe und Gemeindelandesrat Johannes Tratter freuen sich über die vielen gesetzten Maßnahmen der sterneprämierten Gemeinden
  • Mobilitätslandesrätin Ingrid Felipe und Gemeindelandesrat Johannes Tratter freuen sich über die vielen gesetzten Maßnahmen der sterneprämierten Gemeinden
  • Foto: Land Tirol/Brandhuber
  • hochgeladen von Claudia Scheiber

Assling, Kartitsch und Oberlienz durften sich über eine Auszeichnung für nachhaltige Mobilität freuen.

TIROL/OSTTIROL. Angelehnt an die Sterne-Auszeichnung in der Gastronomie wurden heuer wieder 58 Gemeinden von der Abteilung Mobilitätsplanung des Landes Tirol und Energie Tirol für außerordentliche Leistungen in der kommunalen Verkehrspolitik gewürdigt. Ein Merkmal der Mobilitätssterne ist, dass sich der Anforderungskatalog stetig weiterentwickelt. Deshalb werden seit 2021 zwei neue Maßnahmen bei den Tiroler Mobilitätssternen bewertet. Es wirken sich nun auch die Förderung der sanften Mobilität im Baurecht und in der Raumordnung sowie die aktive Zusammenarbeit mit einem regionalen Mobilitätsmanagement positiv auf das Ergebnis aus.

Gestaltungsmöglichkeiten nutzen

„In Tirol ist der Verkehr für 50 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Daher ist eine Trendwende unumgänglich: Verkehr vermeiden, verlagern, verbessern und teilen lautet die Devise. Gerade Tirols Gemeinden können hier ihre Gestaltungsmöglichkeiten nutzen, um einen maßgeblichen Teil zu TIROL 2050 energieautonom beizutragen“, betont Mobilitätslandesrätin LHStvin Ingrid Felipe.
Auch Gemeindelandesrat Johannes Tratter ist vom eingeschlagenen Weg überzeugt: „Das Land Tirol und unsere Tiroler Gemeinden gehen als gutes Beispiel voran und zeigen auf, wie viel Potenzial in der Verkehrsplanung steckt, um das Ziel zu erreichen, bis zum Jahr 2050 das Energiesystem auf heimische, erneuerbare Energieträger umzustellen.“

Auf dem richtigen Kurs

Besonders in Sachen Carsharing und E-Mobilität sei ein Aufwind zu spüren. „E-Antriebe gewinnen in Gemeindefuhrparks mehr und mehr an Bedeutung, auch in der Bevölkerung ist das Interesse an der neuen Technologie groß“, erzählt Bruno Oberhuber, Geschäftsführer von Energie Tirol. Aber nicht nur bei der Antriebsart, auch beim Angebot setzen Gemeinden verstärkt an: „Carsharing-Modelle konnte man vor einigen Jahren ebenso an einer Hand abzählen. Heute haben wir in ganz Tirol stolze 36 Gemeinden mit E-Carsharing-Angeboten. Ein klares Zeichen, dass wir auf dem richtigen Kurs sind“, so Oberhuber.

Die Ausgezeichneten

Auch heuer noch blieb bei der  Mobilitätsauszeichnung die höchste Bewertungsstufe mit fünf Sternen unerreicht. Dafür wurden bereits acht Gemeinden mit vier Mobilitätssternen ausgezeichnet. Darunter auch die Osttiroler Kommune Assling, wo das öffentliche Verkehrssystem mit dem Anrufsammeltaxi „AST“ auf weitere Weiler ausgeweitet wurde.
Über zwei Sterne durfte sich die Gemeinde Kartitsch freuen, Oberlienz erhielt einen Stern.

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