Mobilitätssterne für Osttiroler Gemeinden

GV Manfred Niederwolfsgruber (St. Jakob i. Def.), Bgm. Bernhard Schneider (Assling), Mobilitätslandesrätin Ingrid Felipe und Bgm. Dietmar Ruggenthaler (Virgen) bei der Verleihung der Mobilitätssterne.
  • GV Manfred Niederwolfsgruber (St. Jakob i. Def.), Bgm. Bernhard Schneider (Assling), Mobilitätslandesrätin Ingrid Felipe und Bgm. Dietmar Ruggenthaler (Virgen) bei der Verleihung der Mobilitätssterne.
  • Foto: Energie Tirol
  • hochgeladen von Claudia Scheiber

Im Rahmen eines Festakts im Innsbrucker Landhaus wurden vergangene Woche Mobilitätssterne für außerordentliche Leistungen in der kommunalen Verkehrspolitik an Tiroler Gemeinden verliehen. Die Tiroler Mobilitätssterne sind eine Initiative im Rahmen des Mobilitätsprogramms „Tirol mobil“, mit dem sich das Land in Zusammenarbeit mit den Gemeinden, Schulen und Betrieben den Ausbau umweltfreundlicher Verkehrsangebote zum Ziel gesetzt hat.

Die Ausgezeichneten

Unter den 36 ausgezeichneten Gemeinden befinden sich gleich sechs aus Osttirol.
Viel Lob und gleich vier Mobilitätssterne vergab die Jury an die Nationalparkgemeinde Virgen: „Sehr früh und österreichweit vorbildlich hat die Gemeinde Virgen den ehrenamtlich geführten Rufbus „Virger mobil“ eingeführt. Mit großem Erfolg, denn das Gemeindetaxi erfreut sich auch noch nach Jahren großer Beliebtheit.“ Besonders hervorgehoben wurde von Jury auch der Ankauf eines Elektroautos. Die umfangreiche Aktivitätenliste komplettieren die attraktive Gestaltung öffentlicher Plätze, Tempolimits, die Förderung des Fußverkehrs sowie die ständige Einbindung der Bürgerinnnen und Bürger durch Mobilitätsbefragungen.
Im Zusammenhang mit der Auszeichnung der Gemeinde Assling (drei Sterne) bezeichnet die Jury die Verkehrsinitiative „Assling mobil“ als „exemplarisch für ehrenamtliche Rufbussysteme“ und lobt, „das Sozial- und Umweltprojekt, das in der Bevölkerung auf hohe Akzeptanz stößt“. Besondere Erwähnung und „nachahmenswert“ fand die Jury die Kooperation der Gemeinde mit Vereinen und Unternehmen.
Mit dem dritten Rufbussystem in Osttirol, dem „DefMobil“, haben sich Hopfgarten, St. Jakob und St. Veit im Defereggen die Auszeichnung mit je zwei Mobilitätssternen gesichert. Auch die Gemeinde Dölsach wurde von der Jury für Verkehrsberuhigungsmaßnahmen mit zwei Mobilitätssternen bedacht.

Die Tiroler Mobilitätssterne werden seit 2009 alle zwei Jahre von einer unabhängigen Jury vergeben. Die Jury entscheidet auf Grundlage eines ausführlichen Kriterienkatalogs und kann Gemeinden mit bis zu fünf Mobilitätssternen würdigen.
Die Organisation des Auszeichnungsverfahrens „Tiroler Mobilitätssterne“ und die Betreuung der Gemeinden liegt bei Energie Tirol.

Autor:

Claudia Scheiber aus Osttirol

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