Umfrage:
Nationalpark genießt in der Bevölkerung hohe Akzeptanz

Der Tiroler Nationalparkdirektor Hermann Stotter, Ernestine Berger, LHStvin Ingrid Felipe und Philipp Jans (v.l.).
  • Der Tiroler Nationalparkdirektor Hermann Stotter, Ernestine Berger, LHStvin Ingrid Felipe und Philipp Jans (v.l.).
  • Foto: Land Tirol/Gratl
  • hochgeladen von Hans Ebner

Die Ergebnisse der im vergangenen Winter in Tirol und in den Nationalpark Gemeinden durchgeführten unabhängigen Studie zum Nationalpark Hohe Tauern wurden am Mittwoch, durch die Nationalparkratsvorsitzende Ingrid Felipe präsentiert.

OSTTIROL. „Das Meinungsbild ist ein durchwegs positives und hat sich in den vergangenen Jahren sogar noch verbessert. Naturschutz und Umweltbildung können nur funktionieren, wenn es dafür Akzeptanz und Zuspruch in der Bevölkerung gibt. Laufende Erhebungen sind wichtige Gradmesser, um die Schutzgebietsarbeit weiter zu verbessern, die Angebote auszubauen und zukünftig neue Schwerpunkte zu setzen. Eine selbstkritische Betrachtung ist dabei wichtig und hilfreich", so Felipe

Erwartungen, Einstellungen und Themen

Repräsentativ wurden in über 600 Einzelinterviews TirolerInnen zum Nationalpark Hohe Tauern, dem mit 1856 Quadratkilometern, davon 611 Quadratkilometer in Osttirol, größten Mitteleuropas befragt, wie Studienleiterin Ernestine Berger vom Institut für Grundlagenforschung (IGF) erläutert: „Für mich als Meinungsforscherin ist es sehr selten, dass auf eine Frage keine negative Rückmeldung kommt – wie es bei der Frage zur Einstellung zum Nationalpark der Fall ist.“
Die Erwartungen der Tirolerinnen und Tiroler an den Nationalpark Hohe Tauern sind dabei sehr klar: Die häufigste Nennung ist dabei mit 66,7 Prozent „Schutz der Natur, unberührte Natur“. Die Meinungsumfrage lässt auch auf die Bedeutung unberührter Natur für die Bevölkerung schließen – 90 Prozent der Bevölkerung beantwortet die Frage nach der Einstellung zum Nationalpark als „positiv“.

Die intensive Diskussion rund um die Entstehung des Nationalparks Hohe Tauern zeigte sich auch in der Umfrage in den Nationalparkgemeinden nach der Gründung. Im Jahr 1995 war das Verhältnis auf die Frage zur „Einstellung zum Nationalpark“, 27 Prozent „sehr positiv“ und 57 Prozent „eher positiv“. In der aktuellen Studie ändert sich dieses Verhältnis auf 71 Prozent „sehr positiv“ und 17 Prozent „eher positiv“.

Qualitätsprodukte aus der Region

Seit knapp zwei Jahren läuft das vom Nationalpark in Zusammenarbeit mit lokalen VertreterInnen aus Landwirtschaft und Tourismus gestartete Projekt „Nationalpark Hohe Tauern Regionsprodukte“, zur weiteren Inwertsetzung des Schutzgebietes. Die erste Zwischenbilanz ist erfreulich, wie Philipp Jans, stellvertretender Nationalparkkuratoriumsvorsitzender aus Kals am Großglockner berichtet: „Trotz der breiten Produktpalette von über 60 Regionsprodukten, ist es wichtig auch weiterhin genau auf die Qualitätskriterien zu achten. Mit dem Nationalparklogo müssen wir behutsam umgehen, um die Exklusivität weiter zu erhalten.“

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