NPHT: Optimistisch in die Zukunft

LH-Stv. Felipe und Nationalparkdirektor Hermann Stotter überreichten Verena Leitner-Klaunzer den Nationalparks Austria Wissenschaftspreis
  • LH-Stv. Felipe und Nationalparkdirektor Hermann Stotter überreichten Verena Leitner-Klaunzer den Nationalparks Austria Wissenschaftspreis
  • Foto: NPHT/Jurgeit
  • hochgeladen von Claudia Scheiber

Nachdem 2017 mit dem Umbau des Nationalparkzentrums in Matrei und dem Besucherzentrum „Glocknerwinkel“ in Kals am Großglockner weitere Akzente im Ausbau der Besucherinfrastruktur des Nationalparks gesetzt wurden, setzt sich 2018 die Inwertsetzung von Highlights im Nationalpark Hohe Tauern fort. Im größten zusammenhängenden Zirbenwald der Ostalpen, dem Oberhauser Zirbenwald in St. Jakob, soll ein Beobachtungsturm Ein- und Ausblicke in die eindrucksvolle Landschaft bieten. Nationalparkdirektor Hermann Stotter zeigte sich erfreut über die Entwicklung der Besucherzahlen und von neuen Maßnahmen wie der 2017 eingeführten direkten Betreuung von BesucherInnen durch Infobereiche in den Haupttälern des Nationalparks - nach dem Motto „Meet a Ranger“.

„Cool Schüler der Nationalparkschule zu sein“

„Die positive Zusammenarbeit mit dem TVB Osttirol im Bereich des Marketings, sowie die Kooperationen mit den Nationalpark-Partnerschulen stimmt mich sehr optimistisch für die Zukunft des Nationalparks“, so Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe. Die Wirkung dieser Kooperationen wurde im Rahmen einer Dissertation von Verena Leitner-Klaunzer am Beispiel der NMS Matrei nach 10 Jahren untersucht. Die Nationalparks-Austria Wissenschaftspreisträgerin hat dabei schwerpunktmäßig das ökologische Bewusstsein und die Identifikation mit dem Nationalpark qualitativ erforscht. Das erfreuliche Ergebnis der Studie: Ein hohes ökologisches Bewusstsein der Schüler und Schülerinnen, sowie eine hohe Identifikation mit den Werten eines Nationalparks bei Schülern und Schülerinnen und dem Lehrkörper – oder wie es Leitner-Klaunzer kurz fasst: „Es ist cool Schüler einer Nationalparkschule zu sein.“
Nahezu 1/3 der Osttiroler Pflichtschulen sind Nationalpark-Partnerschulen und integrieren Nationalparkthemen in den Unterricht und werden dabei von Nationalparkrangern unterstützt.

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