Osttiroler Tischler unterstützen Zirben-Aufforstung

Die Tischler von COOP/Holz mit Hubert Sint vom Bezirksforstamt (h.l.)
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BEZIRK (ebn). Nachhaltigkeit ist ein oft bemühtes Schlagwort in der heutigen Konsumgesellschaft. Nicht nur im Lebensmittelhandel sondern auch in anderen Branchen wird versucht, durch behutsamen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen das Kundenvertrauen zu gewinnen.

Die Tischlergemeinschaft von COOP/Holz will mit einer Aufforstungsinitiative ein größeres Bewusstsein für den Rohstoff Holz erwirken. Das Projekt wird gemeinsam mit der Bezirksforstinspektion durchgeführt. Jeder Kunde der bei COOP ein Produkt aus Zirbenholz kauft , wird automatisch Pate für einen neuen Setzling. Diese werden im Trojeralmwald im Defereggen gepflanzt.
"Wir wollen unseren Kunden einen Bezug zum Holz bieten und den jahrzehntelangen Weg von der kleine Pflanze zum fertigen Produkt darstellen", erklärt Tischlermeister Martin Wibmer.

"Wo gehackt wird, muss auch aufgeforstet werden. Diese Aktion stellt die Naturverjüngung dar. Außerdem bildet sie eine direkte Verknüpfung zwischen dem Produkt und der Aufforstung", so Hubert Sint vom Bezirksforstamt.
Besonders die Zirbe erfreut sich wieder wachsender Beliebtheit als Möbelholz. Während Anfang der 2000er die Nachfrage praktisch Null war, ist sie nun wieder im Steigen. Das spiegelt sich auch im Preis. in den letzten 10 Jahren hat sich dieser nahezu verdoppelt.

Autor:

Hans Ebner aus Osttirol

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