Pendler finanziell entlasten

AAB-Geschäftsführerin Astrid Stadler, Generalsekretär  August Wöginger, ÖAAB Bundesobfrau Johanna Mickl-Leitner und AAB Landesobmann Andreas Köll (v.l.)
  • AAB-Geschäftsführerin Astrid Stadler, Generalsekretär August Wöginger, ÖAAB Bundesobfrau Johanna Mickl-Leitner und AAB Landesobmann Andreas Köll (v.l.)
  • Foto: AAB-Tirol
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TIROL. Über 170.000 Tirolerinnen und Tiroler sind tägliche Berufspendler. „Der tägliche Weg zur und von der Arbeit nach Hause ist für viele Pendler eine hohe zeitliche und vor allem auch finanzielle Belastung. Gerade in den letzten Monaten sehen wir, wie der Spritpreis täglich steigt und damit die Belastung für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, ärgert sich AAB-Landesobmann Andreas Köll.
Man fordert deshalb die rasche Umsetzung einer neuen kilometergenauen Pendlerförderung. Wer das Auto verwenden muss, um zum Arbeitsplatz zu gelangen, soll künftig mindestens 500 und höchstens 2.600 Euro im Jahr erhalten; Öffi-Benutzer sollen zwischen 600 und 1.400 Euro bekommen. "Damit ist dann endlich Schluss mit der finanziellen Ungerechtigkeit der jetzigen Pendlerpauschale, und die Spritpreis-Teuerung kann besser abgefedert werden“, erklärt Köll.

Große Ungerechtigkeiten
Die ÖVP-Arbeitnehmervertreter beschlossen im Rahmen ihrer Bundesvorstandsklausur ein Förder-Modell, bei dem künftig die tatsächlich zurückgelegte Wegstrecke zwischen Wohnung und Arbeitsplatz als Grundlage für die Berechnung der Pendlerhilfe herangezogen wird. „Das derzeitige System der Pendlerpauschale ist ungerecht, da in Pauschalschritten nach 20, 40 bzw. 60 Kilometerstufen ausbezahlt wird. Es ist einfach ein Unterschied, ob man beispielsweise 20 oder 39 Kilometer zur Arbeit fährt. Diese derzeitige starre Regelung der Pendlerpauschale entspricht damit nicht mehr der modernen und mobilen Arbeitswelt von heute, sodass eine Modernisierung längst überfällig ist“, so Köll abschließend.

Die größten Vorteile des Pendler-Euro im Überblick:
- Einfachheit und Klarheit: 1 Euro für jeden Kilometer Arbeitsweg mal 40 als Fixbetrag.
- Das bedeutet kilometergenaue Abrechnung, derzeit entscheidet oftmals ein Kilometer über mehrere hundert Euro im Jahr.
- Mehr Gerechtigkeit für Teilzeitkräfte, alle jene die Lohnsteuer zahlen bekommen einen aliquoten Anteil, bei drei Arbeitstagen zum Beispiel drei Fünftel, all jene die keine Lohnsteuer zahlen, sollen den untersten Sockelbetrag erhalten. Wer monatlich weniger als 11-mal zur Arbeit pendelt fällt derzeit völlig durch den Rost.
- Direktförderung statt Lohnsteuerfreibetrag.
- Gerechtigkeit für alle Einkommen, derzeit bekommen jene, die mehr verdienen mehr Pauschale, obwohl die Spritpreise und Tarife für alle gleich hoch sind.

Autor:

Claudia Scheiber aus Osttirol

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