Schulschluss für LLA-Direktor Hanser

LHStv Josef Geisler dankte Direktor Alfred Hanser (re.) für seinen unermüdlichen Einsatz.
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  • Foto: Land Tirol
  • hochgeladen von Claudia Scheiber

Die heurige Schulschlussfeier an der Landwirtschaftlichen Lehranstalt (LLA) Lienz war nicht nur für die AbsolventInnen eine ganz besondere. Nach 25 Jahren an der Spitze war es die letzte unter Direktor Alfred Hanser. Dieser geht mit 1. September 2017 in den Ruhestand.
„Du hast hunderte, wenn nicht tausende junge Menschen gebildet, geformt und ihnen nicht nur Wissen, sondern auch Werte, Heimat und somit das Rüstzeug für’s Leben mitgegeben“, bedankte sich LHStv Josef Geisler im Rahmen der Schulschlussfeier beim scheidenden Direktor. „Die Schülerinnen und Schüler sind für dich immer im Mittelpunkt gestanden. Aber auch lebenslanges Lernen ist an der LLA Lienz kein Schlagwort, sondern gelebte Realität“, so Geisler weiter.

SchülerInnenzahl gestiegen

Dass die LLA Lienz mit ihren Fachrichtungen Landwirtschaft und ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement sowohl mit der 3-jährigen Fachschule wie auch in der Fachschule für Erwachsene stetig zulegen konnte, ist eines der wesentlichen Verdienste von Direktor Alfred Hanser. Seit seiner Amtsübernahme im Jahr 1992 ist die SchülerInnenzahl an der LLA Lienz um mehr als die Hälfte gestiegen. Aktuell besuchen 250 SchülerInnen die LLA Lienz, 25 Erwachsene machen ihren Facharbeiter.

Traditionsbewusst und weltoffen

LHStv Geisler würdigte auch die Konsequenz, mit der Direktor Hanser die LLA Lienz als traditionsbewusste und gleichzeitig weltoffene Schule nach außen hin geöffnet und weiterentwickelt hat. Kooperationen mit der Raiffeisengenossenschaft, der Wirtschaftskammer, dem Stadtmarketing Lienz oder dem Nationalpark Hohe Tauern sind die sichtbaren Zeichen nach außen.
Dank eines intensiven Sanierungs- und Erweiterungsprogramms seit Mitte der 90er Jahre bietet die LLA Lienz ihren SchülerInnen ein optimales Lern- und Praxisumfeld sowie den LehrerInnen und Angestellten einen zeitgemäßen Arbeitsplatz. „Am gesamten Areal gibt es kaum ein Gebäude, das in den vergangenen Jahren nicht neu errichtet oder generalsaniert wurde. Das hat das Land gut investierte 13 Millionen Euro gekostet“, so Geisler, der auch die Vorreiterrolle der LLA Lienz hervorhebt.
So wurden etwa eine Biomasseheizanlage sowie eine Stromtankstelle errichtet und im Zuge des Um- und Neubaus des Rinderstalls eine Photovoltaik-Anlage installiert.

Säule und Motor

„Die positive Entwicklung der LLA Lienz in den vergangenen 25 Jahren ist eine Gemeinschaftsleistung. Du, lieber Alfred, bist als Direktor die Säule und der Motor dieser Entwicklung. Dafür darf ich dir im Namen des Landes Tirol und der Landwirtschaft ein herzliches ‚Vergelt’s Gott‘ sagen“, so LHStv Josef Geisler abschließend.

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