Praxisnaher Unterricht
Vom Saatgut zur reifen Tomate

Brigitte Vogl-Lukasser erklärte den SchülerInnen wie aus Saatgut eine reife Frucht wird.
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  • Brigitte Vogl-Lukasser erklärte den SchülerInnen wie aus Saatgut eine reife Frucht wird.
  • Foto: MS Egger-Lienz
  • hochgeladen von Hans Ebner

Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Egger -Lienz schließen Kreisläufe: Vom selbst vermehrten Saatgut bis zur reifen Tomate.

Das Thema der Nachhaltigkeit wird in der Mittelschule Egger-Lienz in vielen verschiedenen Fächern vermittelt, auch im Biologieunterricht. Was in keiner Diskussion über Nachhaltigkeit fehlen darf, ist dabei die Frage, wie Kreisläufe geschlossen und Rohstoffe sparsam eingesetzt werden können. Der eigene Garten liefern gute Beispiele, um das Thema anschaulich zu diskutieren.
Schon im Frühjahr 2021 begaben sich die Schülerinnen und Schüler der 1. Klassen im Unterricht auf das „Abenteuer Tomate“. Es wurden Tomaten ausgesät, die kleinen Pflänzchen sorgfältig gepflegt, umgetopft und schließlich über den Sommer zu Hause gehegt. Vom Saatgut zur eigenen Jungpflanze bis zur fertigen Tomate – mit Materialien die vor Ort zur Verfügung stehen. So gelingt das Kreislauf-Prinzip auch in unseren heimischen Gärten.

Alles aus der Region

Erde für die Anzucht und fürs Umtopfen, Pferde-Mist oder Schafwolle als Dünger: Alle Materialien, die für die Kultivierung der Tomaten benötigt wurden, kamen, wo es möglich war, aus der Region: Einzig das Saatgut war nicht aus der Region.
Biologielehrerin Kathrin Janzen, selber begeisterte angehende Gärtnerin, wollte der Frage auf den Grund gehen: “Wo kommt das Saatgut her? Kann man es auch selber herstellen?“ Um diese Frage zu beantworten wandte sie sich an das Projekt Pustertaler Kulturpflanzen Vielfalt, dass sich der Förderung der Vielfalt der Kulturpflanzen und der Erhaltung von Saatgut widmet.

Vergangene Woche war es dann soweit: Im Rahmen des Unterrichtes wurde von der Biologin Brigitte Vogl-Lukasser samenfestes Tomaten-Saatgut mehrerer Sorten, die schon über viele Jahre in Osttirol angebaut und vermehrt wurden, vorgestellt. Die Schülerinnen und Schüler erhielten auch Einblick in die Technik zur eigenen Saatgutvermehrung. Sie beschäftigten sich mit den Prozessen der Vergärung, Reinigung und Trocknung von Saatgut aus reifen, samenfesten Tomaten.
Wenn die Schüler im nächsten Frühjahr ihre eigenen Tomaten vorziehen, erfolgreich über den Sommer kultivieren, die reifen Tomaten essen und wieder Saatgut gewinnen, dann haben sie es geschafft den Lebenszyklus einer Tomate zu schließen.

Brigitte Vogl-Lukasser erklärte den SchülerInnen wie aus Saatgut eine reife Frucht wird.
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