Wahlen beim Osttiroler Privatvermieter-Verband

Obfrau Theresia Rainer (m.) mit ihrer Stellvertreterin Elisabeth Kaplenig (r.) und Eva Haselsteiner von der Osttirol Werbung.
  • Obfrau Theresia Rainer (m.) mit ihrer Stellvertreterin Elisabeth Kaplenig (r.) und Eva Haselsteiner von der Osttirol Werbung.
  • hochgeladen von Hans Ebner

OSTTIROL (ebn). Vergangene Woche standen beim Osttiroler Privatvermieterverband Neuwahlen an. Theresia Rainer aus Matrei, die auch die Position der Landesobfrau inne hat, stellte sich der Wiederwahl und wurde in ihrer Position bestätigt. Zu ihrer Stellvertreterin wurde Elisabeth Kaplenig gewählt.
Im Bezirk gibt es 754 Privatzimmervermieter die gut 300.000 Nächtigungen im Jahr generieren. Rund 280 von ihnen sind im Verband organisiert. Zu wenig findet die Obfrau: "Im Verband ist man stärker. Außerdem können wir ein umfangreiches Schulungsprogramm und Unterstützung anbieten. Als Einzelkämpfer hat man es in dieser Branche nicht leicht".

In den vergangenen Jahren sei die Zahl jener, die ihr Haus bzw. Zimmer und Ferienwohnungen an Touristen vermieten weniger geworden. "Es ist schwieriger geworden Betriebsnachfolger zu finden. Teilweise gibt es Investitionsstaus, die von der nächsten Generation nicht übernommen werden wollen. Außerdem haben sich die Lebensgewohnheiten einfach verändert", so Rainer.
Dennoch sieht sie in der Vermietung von Privatzimmern ein Zukunft: "Viele Gäste wollen Individualität, Wahlmöglichkeiten und den persönlichen Kontakt. Das alles können die Privatzimmervermieter bieten."

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